Schleppertreffen in Allendorf/Hardtberg mit Verlosung

Niederorker gewinnt Traktor

„Alte Schätzchen“ zogen auf dem großen Platz unterhalb des Backhauses interessierte Blicke auf sich.

Frankenau-Allendorf - Dem Dauerregen trotzten an Christi Himmelfahrt viele Schlepperfreunde und interessierte Besucher beim Schleppertreffen in Allendorf/Hardtberg. Bei Bratwurst und Backhausbrot fieberten sie der Verlosung entgegen.

Erneut ging der Hauptpreis der Tombola nach Niederorke: Helmut Maurer gewann den über 50 Jahre alten Güldner-Traktor A2KN. Er ist bereits stolzer Besitzer eines Oldtimer-Schleppers und freute sich riesig über den Hauptpreis. Eine Gartenbank ging an Lea Sophie Schneider aus Frankenau. Und Thomas Meier - ebenfalls aus Frankenau - gewann einen Gartenstuhl.

„Allendorfer Eiche geht nach Frankenau“, kommentierte Ortsvorsteher Dirk Michel die von einem Notar überwachte öffentliche Verlosung. Weitere Preise waren Präsentkörbe und Gutscheine. Pfarrer Heinrich Giugno trat als „Glücksfee“ auf. Der Erlös der Tombola fließt der Jugendarbeit des Allendorfer Heimatvereins zu. Auf einem Vereinsacker lernen die Kinder des Dorfes bei regelmäßigen Feldtagen typische landwirtschaftliche Tätigkeiten vom Kartoffelpflanzen bis zur Getreideernte kennen.

Das Schleppertreffen wurde seinem guten Ruf mehr als gerecht - trotz Regen. Traktorfreunde aus dem ganzen Landkreis präsentierten ihre alten Schätzchen unterhalb des Backhauses. Ob Fendt, Hanomag, Eicher oder Deutz - alle waren voll fahrtüchtig und viele über 60 Jahre alt.

Am Mittag starteten die Fahrer zu einer rund 40-minütigen Ausfahrt durch das Treisbachtal zur Lengelmühle. Vorbei an der Kuchenmühle ging es zurück nach Allendorf. Auch die Mitglieder des Altenlotheimer Bauwagenclubs machten mit 13 Gespannen in Allendorf Station. Mit ihren Schleppern und Wagen genießen sie ein dreitägiges Camp am Louisendorfer Giebelsberg. Vom Grillwagen über Toiletten bis zu Wasserwagen war alles dabei. Viele Besucher bestaunten die einfallsreichen Gefährte. Ferner waren zwei Motorräder der Marke Panther und Hercules sowie zwei Opel-Oldtimer ausgestellt.

Die Mitglieder des Allendorfer Heimatvereins sorgten mit vielen Helfern für das leibliche Wohl. Zu Bratwurst und Kesselfleisch gab es frisches Brot aus dem Allendorfer Backhaus.Nachmittags bereicherte die Alphorngruppe „Diemelhörner“ das Programm mit ihren musikalischen Klängen. (sr)

3628726

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare