Notdienst: Rosenthaler kämpfen weiter

Rosenthal. Sie hatten es angekündigt, und nun haben sie das Schreiben abgeschickt: Der VdK-Ortsverband und der Magistrat der Stadt Rosenthal haben eine Resolution an den Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und an die für den Wahlkreis zuständigen Bundestagsabgeordneten geschickt.

In dem Schreiben fordern sie die Politiker auf, sich für den Erhalt des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Rosenthal einzusetzen.

VdK und Magistrat kritisieren darin erneut das Vorgehen der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH). „Wir können nicht nachvollziehen, wie sich eine Institution als Körperschaft des öffentlichen Rechts in diktatorischer Weise so über die Interessen der Patienten, Bürger, Vertreter einer Stadt, des Kreistages und der Landtagsabgeordneten des Wahlkreises hinwegsetzen kann. Vielmehr sind wir der Meinung, dass die KVH auch die Interessen der Patienten zu vertreten hat und ihre Entscheidungen mit den politischen Gremien abstimmen muss“, heißt es in dem Schreiben, das der HNA vorliegt.

Die Stadt Rosenthal hat darüber hinaus bereits beim Hessischen Städte- und Gemeindebund (HSGB) nachgefragt, ob dieser sie bei einer Klage gegen das von der KVH geplante Modell unterstützen werde. „Wir warten täglich auf die Antwort“, sagte Rosenthals Bürgermeister Hans Waßmuth der HNA. (dau)

Mehr lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare