"Kleiner Botanischer Garten" im Frankenberger Teichgelände ist fertiggestellt

Ein öffentlicher Garten zum Erleben und Erkunden

Frankenberg - Nach dem Vorbild von Ying und Yang - halb auf schwarzem, halb auf hellem Untergrund - ist der neue "Kleine botanische Garten" am Tretbecken im Teichgelände entstanden.

Am Dienstag wurde der „Kleine Botanische Garten“, ein Projekt der „Familienstadt mit Zukunft“, eröffnet. Anlass war der Besuch von Uwe van den Busch und Susanne Piesk von der Hessen-Agentur sowie Elke-Maria Malburg und Heike Schmaler vom Hessischen Sozialministerium, die zum Jahresgespräch über das Modellprojekts in Frankenberg waren.

„Der ‚Kleine Botanische Garten‘ soll Kindern und Familien generationenübergreifend die Natur und den Umweltschutz sowie den Umgang mit Pflanzen und Tieren näherbringen“, erläuterte Projektleiterin Evelin Jacobs den Zusammenhang zwischen Familienstadt und Garten. Kindergärten und Schulen, aber auch privat Interessierte sollen den „Botanischen Garten“ besuchen. Für die Konzeption, die Arbeiten und die Pflanzen sowie für Flyer und Infotafeln investierte das Land Hessen 25?000 Euro. Darin enthalten sind die Kosten für die Pflege bis Ende 2015 – dann endet auch das Modellprojekt.

Martin Hecker, Leiter des Frankenberger Bauhofes, erinnerte an die Hürden während der fast einjährigen Bauphase, darunter der teils sehr feuchte Boden, der den Einsatz von Maschinen erschwerte. Bauhof-Mitarbeiterin Stefanie Neussel, die sich besonders mit dem Garten beschäftigt hatte, erläuterte die Konzeption: Die „Ying und Yang“-Form erinnere daran, dass eines das andere bedingt. Sie nannte Duftpflanzen wie Lavendel und Nachtviolen, Heilpflanzen wie Johanniskraut und Salbei oder botanische Spezialisten wie den Frauenmantel und die Wasserpflanzen als besondere Beispiele aus dem „Botanischen Garten“.

Eine „Blumenuhr“ informiert Besucher darüber, zu welchen Zeiten welche Pflanzen blühen. (apa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare