Pädagogen der Edertalschule lernten Verhalten bei Krisenfällen und Amokläufen

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Informieren sich bei Nicole Rischard (links) vom „Runden Tisch gegen Häusliche Gewalt“: (von links) Katrin Ortwein, Antje Rau und Monika Lacher – die Organisatorinnen des Pädagogischen Tages an der Edertalschule.

Frankenberg. Wie man Amokläufe verhindern, suizidgefährdete Schüler erkennen und traumatische Erlebnisse verarbeiten kann – darüber haben sich Lehrer und Referendare der Frankenberger Edertalschule informiert.

Zu dem Pädagogischen Tag – einer Pflichtveranstaltung – waren zum Beispiel Psychologen und Experten von Polizei und Schulamt in die Kulturhalle gekommen. Thema: „Krisenintervention und Prävention als Aufgabe der Schule“.

Nach Vorgabe des Kultusministeriums muss jede Schule einen Krisenplan erstellen, in dem festgeschrieben ist, wie die Schule in bestimmten Situationen reagieren muss und wie sie helfen kann. An der Edertalschule wurde deshalb eine Arbeitsgruppe gebildet, das sogenannte Krisenteam, das einen solchen Plan entwickelt hat.

„Prävention ist Aufgabe der Schule“, sagte Monika Lacher, die den Fortbildungstag mit ihren Kolleginnen Antje Rau und Katrin Ortwein organisiert hatte. Die Pädagogischen Tage seien Pflicht, allerdings könne sie jede Schule anders gestalten. Lacher zog am Ende ein positives Fazit: „Ich denke, der Tag ist gelungen. Die Kollegen sind sensibilisiert worden, ihren Blick zu schärfen.“

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Quelle: HNA

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