Open-Air-Kino im Hof der Neuburg: Band Daydream sorgte für tollen Auftakt

„Päpstin“ begeistert 200 Zuschauer

Tolle Stimmung und eine besondere Atmosphäre bei Temperaturen noch über 20 Grad am Freitagabend beim Kinopublikum in Battenberg. Fotos: Augustin

Battenberg. Der „Kinosommer Hessen“ hat am Freitagabend in Battenberg alles gehalten, was er versprochen hatte: Einen tollen Film, Temperaturen von über 20 Grad zum Filmstart um 22 Uhr und das besondere Ambiente des Neuburg-Innenhofes beim Rathaus in der Oberstadt.

„Die große Leinwand passt ja ganz genau zwischen unser Rathaus und die angrenzende Mauer zum evangelischen Gemeindehaus“, schwärmten viele Besucher vom zum „Open-Air-Kino“ umgewandelten Innenhof.

200 Gäste waren gekommen, um sich „Die Päpstin“ anzuschauen, eine ergreifende Geschichte eines Mädchens im neunten Jahrhundert.

Die kleine Johanna war von Geburt an intelligenter als die anderen Kinder, jedoch war das Lernen für Mädchen damals verboten. Im Laufe ihres Lebens musste sie sich als junger Mann ausgeben. Eine Verkettung von Umständen führte dazu, dass sie am Ende sogarzum Papst ernannt wurde.

Im Vorprogramm spielte die Battenberger Formation „Daydream“ Rockklassiker der letzten 30 Jahre. Jeder der Besucher kam auf seine Kosten, als die Musiker Hits von CCR, Westernhagen oder den Cranberries spielten. Daydream, das sind Mirjam Brink (Gesang, Bass und Gitarre), Christian Brink (Gesang, E- und Acousticgitarre) und Nils Wienbrandt am Schlagzeug. Mit viel Applaus wurden die Band von der Bühne verabschiedet.

Dank an die Helfer

Für den urlaubenden Bürgermeister Horsel begrüßte der Erste Stadtrat Goerg Röse die Besucher und bedankte sich bei den „fleißigen Händen des städtischen Bauhofes“ und Simone Kaletsch von der Stadtverwaltung für die Organisation der Veranstaltung.

Dank sagte Röse auch der Sparte Bergbau, die die Bewirtung des Abends übernommen hatte. Anschließend startete Paul-Rainer Wicke vom „Kinosommer Hessen“ den Film. Das Kino-Ereignis des Jahres in Battenberg konnte beginnen. Begeistert gingen die Besucher aus Battenberg und dem gesamten Frankenberger Land erst weit nach Mitternacht nach Hause.

Von Frank Augustin

Quelle: HNA

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