Hatzfeld

"Panoramapfad" feierlich eröffnet

- Hatzfeld (mwi). Der neue "Panoramapfad" nahe Hatzfeld wurde am Samstag eröffnet. Peter Funk überreichte als Vertreter der Region Burgwald-Ederbergland das Siegel, das den Weg zu einem zertifizierten Wanderpfad macht.

Der neue Panoramapfad ist der 17. ausgezeichnete Wanderweg in der Region Burgwald-Ederbergland. „Wir spielen in der ersten Liga, was die Menge und Qualität unserer Wege in der Region Burgwald-Ederbergland angeht, aber heute ist ein weiterer hervorragender dazugekommen“, betonte der Münchhäuser Bürgermeister Peter Funk als Vertreter des regionalen Verbandes.

Zehn der Wege liegen im Burgwald, weitere sieben im Ederbergland. Mit elf Kilometern Länge und einer geschätzten Laufzeit von rund vier Stunden ist der Panoramapfad damit auch ein weiteres Aushängeschild der Ferienregion.

Besonders bedankte sich Funk bei den freiwilligen Helfern, die die Idee für den Weg aufgegriffen, die richtige Strecke gesucht und komplett gekennzeichnet haben. „Da steckt viel Arbeit drin. Gerade unsere ehrenamtlichen Wanderpaten sind daher das Herz für die Region“, sagte Funk. Doch nicht nur die Wanderer profitierten vom neuen Pfad, auch die angrenzenden Pensionen und Gaststätten erlebten erfahrungsgemäß einen Boom, wenn sich die Qualität herumspreche, ergänzte er.

Der Vorsitzende des Hatzfelder Verkehrs- und Verschönerungsvereins, Friedrich Bloch, betonte, dass das Prädikat „Extratour“, mit dem das Deutsche Wanderinstitut den Pfad auszeichnete, ein Zeichen für Qualitätswandern sei. „Es ist ein anspruchsvoller Weg, gerade zum Beginn an der Grillhütte, aber er eröffnet einen hervorragenden Ausblick auf die Schönheit des Edertals und benachbarter Gebirge“, sagte der Hatzfelder Bürgermeister Uwe Ermisch.

Gleichzeitig sei der Weg nicht nur ein besonderer Magnet für Wanderer aus der Ferne, sondern sei auch ein wichtiger Faktor für die Naherholung, ergänzte Ermisch. Als Zeichen hierfür pflanzte Ermisch einen Mammutbaum hinter der Grillhütte. Er hatte den Samen für die in Deutschland eigentlich nicht mehr heimische Baumsorte im Jahr 2000 von der Weltausstellung Expo mitgebracht. „Diese Bäume werden mehrere tausend Jahre alt, und ich hoffe, dass das auch für den Pfad gilt“, sagte Ermisch.

Im Anschluss an die offizielle Eröffnung erläuterte Wanderführer Karl Spieß, der auch maßgeblich bei der Einrichtung unterstützte, den Verlauf des Pfades. An der Burgruine erhielten die rund 100 Wan-derer interessante Informationen von Harald Groß. Zum Abschluss gab es für die Teilnehmer Essen, Getränke und Musik an der Grillhütte.

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