Parlamentarier wünschen für Osterfeld und Haine schnellere Internetverbindungen

Allendorf-Eder. Nach der Definition des Kreises in Sachen schnelles Internet gelte nur der Ortsteil Osterfeld als „unterversorgt“, sagte Bürgermeister Claus Junghenn.

Mit dieser Auskunft brachte er Klaus Hofmann auf die Palme. „Gerade in Haine ist die DSL-Versorgung unter aller Kanone“, schimpfte der SPD-Fraktionschef im Gemeindeparlament. Aus seiner Sicht wäre es ein „Schildbürgerstreich“, wenn der verkehrsgünstig zwischen den Viessmann-Werken und Frankenberg gelegene Ortsteil keine schnellere Internetverbindung erhielte. Zumal die Gemeinde Allendorf dort attraktive Bauplätze vorhält, die sie gerade erst für teures Geld von der Hessischen Landgesellschaft zurückgekauft hat.

Der in Haine wohnende Parlamentschef Norbert Bötzel (BLO) pflichtete bei: In seinem Heimatdorf gebe es allenfalls „DSL-light“ mit Übertragungsraten von 386 bit pro Sekunde. Als „schnell“ gelten derzeit 16 0000 bit/Sekunde.

„Ob das schnellere Internet per Kabel, Funk oder auf andere Weise erfolgt, kann ich noch nicht sagen. Ich kenne auch keinen Zeitpunkt. Wenn es so weit ist, werden wir über eine Mittelbereitstellung der Gemeinde reden müssen“, sagte Bürgermeister Junghenn. (off)

Mehr lesen Sie in der gedruckten Donnerstag-Ausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare