Allendorf (Hardtberg)

Passive Feuerwehrmitglieder trainieren für den Ernstfall

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- Allendorf (Hardtberg) (r). Erste Hilfe leisten, eine Schlauchleitung legen, einen Feuerlöscher oder einen Defibrillator bedienen – mit diesen Fähigkeiten können freiwillige Helfer die „Profis“ von der Feuerwehr unterstützen.

Rund 20 passive Mitglieder und weitere Interessierte folgten der Einladung der Freiwilligen Feuerwehr aus Allendorf/Hardtberg zur regelmäßigen Passivenübung. Aufgrund der guten Erntebedingungen hatten sich lediglich die Landwirte kurzfristig abmelden müssen.

„Wer im Notfall helfen will, der soll auch helfen können“, sagte Wehrführer Mario Seitz zu Beginn der Übung. Zum Einstieg wurden die Möglichkeiten der Wehr in technischer Hilfeleistung erläutert und praktisch vorgeführt. Besonderes Interesse weckten der Einsatz von Löschschaum sowie der neue Stromerzeuger mit Tauchpumpe, Beleuchtungssystem und Trennschleifer bei den Teilnehmern der Passivenübung.

Im Anschluss erfolgte eine ausführliche Auffrischung in Erster Hilfe. Dabei stand die Wiederbelebung mit Herzmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung unter Einsatz eines Defibrillators im Mittelpunkt.

„Besonders wichtig ist die Information, dass man mit dem Defi nichts falsch machen kann“, betonte Seitz. Auch der richtige Umgang mit einem Feuerlöscher wurde besprochen und anschließend gleich in der Praxis ausprobiert.

Manuel Seitz, stellvertretender Wehrführer, gestaltete den zweiten Teil der Übung. Darin zeigten und erläuterten die Kameraden die Schutzausrüstung für den Feuerwehrmann. Die Teilnehmer waren beeindruckt von den technischen Daten, aber auch vom Gewicht der Ausrüstung bei Einsatz von Atemschutzgeräten und Hitzeschutzbekleidung. „In einem realen Einsatz habe ich selbst erlebt, wie wichtig unsere Ausrüstung ist“, berichtete Manuel Seitz.

Danach bauten die Teilnehmer selbständig eine Wasserversorgung für einen fiktiven Brandeinsatz auf. Von einem Hydranten wurde eine Schlauchleitung ausgelegt und dabei die Feuerwehrpumpe zwischengeschaltet.

Mit vielen Fragen und Antworten klang die Passivenübung nach zwei Stunden gemütlich aus.

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