Vereinsvertreter begehen Rosenthal

Paten für Rosenbeete gesucht

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Die Rosen stecken bei der Burgwaldstadt schon im Namen. Viel Wert legen die Einwohner daher auf die vielen Rosenbeete, die sich in der Stadt verteilen. Für einige werden allerdings noch Paten gesucht.Foto: Patricia Kutsch

Rosenthal - Bei einem Stadtbegang haben sich Rosenthals Bürgermeister und die Vertreter der Vereine einige Ecken ihrer Stadt näher angesehen und Pflegearbeiten sowie Verschönerungen besprochen.

Zu einem Stadtbegang hat sich Rosenthals Bürgermeister Hans Waßmuth mit den Vorsitzenden der heimischen Vereine getroffen. Am Ehrenmal besprachen die Vereinsvertreter, dass der VdK - wie schon in den Vorjahren - wieder die Pflege übernimmt. Der Bauhof allerdings solle unter der Kiesfläche ein Vlies verlegen, damit der lästige Unkrautbewuchs gestoppt wird.

Durch den Einbau von Steinschwellen soll der Fischebach an einigen Stellen gestaut werden. Sand und Sinkstoffe können sich dadurch absetzen und bei Bedarf maschinell entnommen werden. So soll die Durchgängigkeit des Gewässers für Fische und andere kleine Wasserlebewesen sichergestellt werden. Die Uferböschungen werden vom Bauhof gemäht. Dort sollen zudem Steine eingebaut werden, damit der Bach sich nicht weiter eingräbt.

Die Rosenthaler kritisierten bei dem Stadtbegang, dass die Rosenbeete vor der Brandruine an Rosenthals Hauptstraße zunehmend verwildern und von Brombeeren überwuchert werden. Eine Rekultivierung der Rosenbeete sei dringend nötig, vor allem im Hinblick auf das aktuelle Jubiläumsjahr und das Jahreswandertreffen am 25. und 26. April.

Auch das Rosenbeet zwischen Rathausplatz und Hilgermannstraße ist zugewachsen. Es ist mit Grasfilz und Unkraut bedeckt, erste Bäumchen wachsen dort. Der Bürgermeister berichtete, dass die Landjugend vor Jahren einen Versuch unternommen habe, das Beet wieder herzurichten. Karl-Ludwig und Luise Ruckert haben sich des Beets angenommen und die Erde gelockert sowie die Rosen freigeschnitten. Nun soll eine neue Patenschaft für das Rosenbeet gefunden werden. Paten werden ebenso gebraucht für das Beet am Rathausplatz.

Um die Rosenbeete am Obertor kümmern sich derzeit die Landfrauen, ebenso um das „Hochbeet“ an der Kirchhofsmauer. Der MGV pflegt die Rosen in der Willershäuser Straße. Die Vereinsvertreter merkten an, dass besonders die Rosenbeete in der Nähe des Rathauses einer besonderen Pflege bedürfen, da sie den Mittelpunkt der Stadt bilden. Alle Beete sollen mit guter Erde nachgefüllt werden, zudem soll Lavendel auf die Flächen gepflanzt werden.

Um die Randbeete am Dammrasen haben sich der Bauhof, das Ehepaar Ruckert und die Anlieger gemeinsam gekümmert. Die Anliegergemeinschaft hat in diesem Jahr bereits wieder mit der Pflege begonnen und will die „Patenschaft“ weiter aufrechterhalten, um den schönen Anblick zu erhalten. (sie)

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