Versammlung der Hatzfelder Feuerwehren

Der Personalstand bleibt konstant

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Hatzfeld-Reddighausen - Stadtbrandinspektor Eckhard Wenzel zeigt sich bei der Generalversammlung der Hatzfelder Wehren erbost über Intoleranz bei einem Einsatz. Positiv vermerkte er den Personalstand der Einsatzabteilungen mit 92 Aktiven.

Insgesamt 58 Mal sind die Aktiven im vergangenen Jahr ausgerückt: Zehn mal wegen Bränden, 15 Mal um allgemeine Hilfe zu leisten und fünf Mal wegen Brandsicherheitsdiensten. Zugenommen haben die Alarme durch Brandmeldeanlagen: Sie schlugen 28 Mal an - das waren acht Alarme mehr als im Vorjahr. Das berichtete Stadtbrandinspektor Eckhard Wenzel bei der Jahreshauptversammlung der Hatzfelder Feuerwehren.

Alle Alarme der Brandmeldeanlagen seien ohne ernsten Hintergrund gewesen. "Hauptgründe waren technische Probleme und der sorglose Umgang mit den Anlagen bei Bauarbeiten", sagte Stadtbrandinspektor Eckhard Wenzel. Erbost war er über einen Einsatz nach einer Alarmierung durch eine Brandmeldeanlage in der Fachklinik Reddighausen: "Wir erlebten den absoluten Höhepunkt an Intoleranz und Ignoranz. Hier wurden wir beim Eintreffen von den Patienten verhöhnt und verspottet."

Positiv sei nach Angaben von Eckhard Wenzel der Personalstand in den Einsatzabteilungen: Er sei trotz des demografischen Wandels nahezu konstant. Zum Jahresende verzeichneten die Wehren in Hatzfeld, Reddighausen, Holzhausen und Eifa insgesamt 92 Aktive. "Es ist zwar noch keine Personalnot zu befürchten, trotzdem dürfen wir in unserem Bestreben nach konstanten Mitgliederzahlen nicht nachlassen", sagte der Stadtbrandinspektor. (r)

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