Personen an Bahngleisen entdeckt: 20 Züge hatten Verspätung

Cölbe/Gießen. Die Suche nach Personen an der Bahnstrecke zwischen Cölbe und Gießen hat am Donnerstagmittag gegen 12 Uhr für Behinderungen im Bahnverkehr gesorgt.

Auch ein Hubschrauber der Bundespolizei war an der Suche beteiligt. Die Bahnstrecke musste wegen zwei Einsätzen zweitweise gesperrt werden. 20 Züge versäteten sich um jeweils 30 Minuten.

Der Lokführer eines Güterzuges, der in Richtung Karlsruhe unterwegs war, hatte zuvor eine leblose Person zwischen den Schienen gemeldet. Eine Absuche des Streckenabschnittes bei Cölbe mit einem Streifenwagen und einem Hubschrauber der Bundespolizei blieb aber erfolglos. Es wurde keine Person gefunden. Auch Hinweise auf Verletzte gab es nicht.

Ebenso erfolglos verlief eine weitere Suche nach einer Person, die sich nach Angaben eines Bahnmitarbeiters auf der Bahnstrecke zwischen Gießen und Lollar aufgehalten hatte. Der Streckenabschnitt musste zweimal gesperrt werden, da die Person erneut in diesem Bereich gesehen worden war. Gegen 13.20 Uhr war der Einsatz dann aber beendet und die Strecke wieder frei.

Wer Personen im Gleisbereich oder in der Nähe von Bahngleisen beobachtet, wird gebeten, sofort die Bundespolizei (Telefon: 0800/6888-000) zu informieren.

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © dpa

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