Frankenberg

Petra Hegmann ist ins Dekanat eingezogen

- Frankenberg (apa). Ihr Dienst als Dekanin hat begonnen: Petra Hegmann wird zwar erst am Sonntag offiziell in ihr Amt eingeführt, ihre Arbeit hat sie aber bereits aufgenommen.

Im Dekanat tummeln sich noch die Handwerker: Die Wohnung, in die Petra Hegmann Ende August eingezogen ist, ist noch nicht ganz fertig. „Ich lebe im Moment noch auf einer Baustelle“, schmunzelt sie. Ihr Büro im Erdgeschoss dagegen ist fertig: Sie hat einen Schreibtisch, der direkt vor dem Fenster steht, sodass der Blick ins Grüne geht. Auf dem Schreibtisch steht neben dem Computer, Büchern und einer Ablage für Papiere auch ein großes Holzkreuz. Ein Schrank aus hellem Holz zieht sich über die gesamte Längswand und bis unter die Decke. Ein kleines Regal mit Büchern, zwei Stühle und ein Tisch mit einer Kerze komplettieren den Arbeitsplatz der neuen Dekanin. Ihr erster Arbeitstag am 1. September begann mit einer Pfarrkonferenz des Kirchenkreises. Es sei gut gewesen, die neuen Kollegen gleich persönlich kennenzulernen, sagt die 44-Jährige: „Das war ein schöner Einstieg und es hilft, sich die Gesichter zu merken.“ Nicht nur die Kollegen, auch einen Teil der Mitarbeiter des Kirchenkreises und einige Gemeindeglieder hat Petra Hegmann in den vergangenen Tagen bereits kennengelernt. „Ich bin bisher sehr freundlich empfangen worden“, sagt sie, „nachdem ich eingezogen bin, habe ich schon kleine Willkommensgeschenke und viele freundliche Worte bekommen.“ Sie freue sich darauf, die Menschen kennenzulernen, mit denen sie künftig zusammenarbeiten werde. Petra Hegmann zieht allein in das Haus auf dem Burgberg. Vor Einsamkeit hat sie aber keine Angst: Einerseits bringe es ihr Beruf mit sich, dass sie viel Kontakt zu anderen Menschen habe. Außerdem habe sie eine große Verwandtschaft. Und auch beim Sport – sie hält sich mit Gymnastik fit – falle es leicht, Menschen kennenzulernen. „Das hat in Fulda gut geklappt, das wird hier genauso gehen“, zeigt sie sich optimistisch. Für ihre Arbeit als Dekanin und die Viertelstelle als Pfarrerin in Frankenberg hat sich Petra Hegmann vorgenommen, die Perspektive von außen zu nutzen: Sie wolle „genau hinsehen und versuchen, auch kleine Dinge wahrzunehmen“. Sie wolle ein offenes Ohr auch für die Schwierigkeiten der vielen kleinen Gemeinden im Frankenberger Land haben. Und natürlich wolle sie – nach und nach – den Kirchenkreis näher kennenlernen. Petra Hegmann wird am Sonntag, 5. September, mit einem Festgottesdienst in ihr Amt eingeführt. Propst Wöllenstein aus Marburg leitet den ersten Teil des Gottesdienstes, die Predigt und die Fürbitten darf die neue Dekanin und Pfarrerin dann selbst übernehmen. Auch die Pfarrerkollegen aus Frankenberg wirken an dem Gottesdienst mit, ebenso wie die Kantorei und der evangelische Posaunenchor. Im Anschluss findet ein Empfang im Gemeindehaus auf der Burg statt.

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