Bottendorf/Willersdorf

Pfarrer Schott verlässt Kirchengemeinde

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- Burgwald-Bottendorf (rou). Abschied nehmen heißt es für die evangelische Kirchengemeinde Bottendorf/Willersdorf und für Pfarrer Reinhold Schott am Sonntag. Der Gottesdienst beginnt um 14 Uhr. Nach 21 Jahren wechselt der Gemeindepfarrer an das Predigerseminar der Landeskirche.

Der Abschied von der evangelischen Kirchengemeinde und der Wechsel an das Predigerseminar der Landeskirche in Hofgeismar stehen seit Monaten­ fest. Und doch wird Pfarrer Reinhold Schott dieser Tage wehmütig. „Für mich und meine Familie ist es eine intensive Erfahrung“, sagt er. Er verabschiede sich schließlich nicht nur von seiner Dienststelle und von seiner lieb gewonnenen Kirchengemeinde, sondern auch von einem Ort, „der uns in den vergangenen 21 Jahren Heimat geworden ist“, sagt Schott und verweist auf den Herbst, die fallenden Blätter, die zwischen Martinskirche, August-Winnig-Heim und Pfarrhaus umherfliegen. „Ich verlasse hier eigentlich ein Paradies.“

Noch bis Ende des Jahres werde er die Termine wahrnehmen, die er seit Langem zugesagt habe: etwa silberne und goldene Hochzeiten sowie den Gottesdienst am Ewigkeitssonntag. „Im November und Dezember wird sicherlich noch einiges nachklingen“, vermutet Schott. Aber spätestens im Januar werde er sich aus dem kirchlichen Leben in Bottendorf und Willersdorf verabschieden und sich voll und ganz seiner neuen Aufgabe widmen. Da seine Familie vorerst in Bottendorf wohnen bleibt, wird er zumindest an den Wochenenden die Martinskirche weiter im Blick haben.

Zum 1. November tritt Schott die Stelle als Studienleiter am Predigerseminar der Landeskirche von Kurhessen und Waldeck in Hofgeismar an. Mit den Vikaren, die in einem Jahr zum Pfarrer ordiniert werden, ist er in den vergangenen Tagen bereits auf Tuchfühlung gegangen. Gemeinsam mit dem Direktor des Predigerseminars begleitete er die Vikare auf einer Studienreise nach Polen. Und als Begleiter versteht er sich auch in seiner neuen Aufgabe. Es reize ihn, seine Erfahrung in der Gemeindearbeit in die theologische Arbeit mit den Vikaren einzubringen.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Freitag, 28. Oktober

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