Seelsorger für Gemünden und Schiffelbach

Auf Pfarrerin Jung folgt Pfarrer Jung

Gemünden - Der Name Jung scheint auf die Kirchengemeinden in Gemünden eine magnetische Wirkung zu haben: Der Nachfolger von Pfarrerin Christina Jung trägt den gleichen Nachnamen.

Verwandt oder verschwägert, wie es vor Gericht heißt, sind die beiden jedoch nicht. Auch mit seinem Kollegen Hilmar Jung aus der Bunstruth hat der 29-Jährige kein verwandtschaftliches Verhältnis. Er lebt mit seiner Lebensgefährtin, der Rauschenberger Pfarrerin Kathrin Wittich, nicht weit von Gemünden entfernt im Rauschenberger Pfarrhaus. Wittich ist dort Pfarrerin.Martin Jung soll sich innerhalb der Kirchengemeinde Gemünden-Bunstruth vorrangig um die Gläubigen in Schiffelbach sorgen, aber auch in der Gemeinde der Kernstadt mitarbeiten. Auch die Protestanten in der Bunstruth sollen ihn kennenlernen. Über diese Kombination freut er sich besonders – ebenso wie darüber, dass er sowohl in einer traditionellen kleinen Dorfkirche als auch in der modern gestalteten Stadtkirche Gottesdienste halten kann.

Nähe zum Wohnort

Die Pfarrstelle in Schiffelbach und Gemünden hatte er sich gewünscht – einerseits, weil er somit in Rauschenberg wohnen bleiben kann, andererseits, weil er die kirchenmusikalische Ausrichtung sehr attraktiv fand. Martin Jung wurde 1985 in Bad Sooden-Salmünster geboren und wuchs in dem kleinen Dorf Weilers bei Wächtersbach auf. Nach dem Abitur in Gelnhausen studierte er in Heidelberg und Tübingen Theologie. Auf das erste Examen folgte ein zweijähriges Vikariat an der Marienkirche in der Hanauer Innenstadt. In seiner Freizeit geht der Pfarrer gern mit seinem Hund nach draußen, außerdem mag er Städtereisen. Seine Freizeit nutzt er, um seine Familie in Wächtersbach zu besuchen.

Am Sonntag wurde Martin Jung von Bischof Martin Hein in Maintal-Bischofsheim ordiniert. Am 1. November übernimmt er das kirchliche Amt in Gemünden. Der Gemeinde vorgestellt wird er am Sonntag, 9. November, um 14 Uhr in der Gemündener Stadtkirche. (apa/gl)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare