Pflanzaktion der islamischen Gemeinde: Walnuss für den Frieden

Für Frieden und Toleranz: Battenbergs Bürgermeister Heinfried Horsel (3. von rechts) pflanzte mit dem Ersten Stadtrat Georg Röse (links daneben) den Freundschaftsbaum, eine Walnuss, am Eisenberg. Der 2. Bundesvorsitzende Mubarik Shahid aus Frankfurt (2. von rechts) und die Frankenberger Gemeindemitglieder schauten zu. Links Ortsvorsteher Walter Jacobi. Foto: Augustin

Battenberg. „Liebe für alle - Hass für keinen“ - unter diesem Motto haben die Mitglieder der „Ahmadiyya-Muslim-Jamaat“-Gemeinden des Frankenberger Landes einen Freundschaftsbaum gepflanzt.

Zu dieser Aktion kamen auch Battenbergs Bürgermeister Heinfried Horsel, der Erste Stadtrat Georg Röse und Ortsvorsteher Walter Jacobi. Sie halfen mit, den Walnussbaum in den Boden am Eisenberg zu pflanzen.

„Friede, Freude, Toleranz, das sind Merkmale unserer weltoffenen Kleinstadt“, sagte Bürgermeister Horsel. Er bedankte sich bei den islamischen Spendern für die gute Idee und hob die besondere Bedeutung der Aktion für Battenberg hervor. Der Bürgermeister berichtete vom jährlichen internationalen Dämmerschoppen. „Dabei feiern Menschen vieler Nationen friedlich bei Pizza, Döner und Bratwurst zusammen am Hänsel-und-Gretelbrunnen. Türkische Folklore folgt der Laisaer Trachtengruppe“, berichtete Horsel.

Eigens zur Freundschaftsbaumpflanzung war der zweite Vorsitzende aller deutschen „Ahmadiyya-Muslim-Jamaat-Gemeinden“, Mubarik Shahid, aus Frankfurt nach Battenberg gekommen. Er bedankte sich bei der Stadt Battenberg, dass sie den Platz zur Verfügung gestellt hat. „In diesem Jahr haben wir bisher 16 Bäume in ganz Deutschland gepflanzt, im Laufe des Jahres sollen es 100 werden“, kündigte Mubarik Shahid an. (au)

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Quelle: HNA

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