Diskussion über Boden in der Quernst-Kapelle

Pflaster aus Holz oder Stein?

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Vorstandsmitglieder des Vereins „Freunde der Quernst“ und Vertreter der Stadt Frankenau nahmen am Sonntag die Quernst-Kapelle bautechnisch unter die Lupe. Foto:Frank Seumer

Frankenau - Der Fußboden aus Eichen-Kopfholzstücken bereitet in der Quernst-Kapelle schon seit Jahren Probleme. Der Vorstand des Vereins "Freunde der Quernst" sprach sich für die Verlegung eines Steinfußbodens aus.

„Die Quernstkapelle ist ein Juwel in unserer Region“, sagte Werner Schelberg am Sonntagmorgen bei einer gemeinsamen Begehung von Vertreter der Stadt und des Vereins „Freunde der Quernst“. Im Mittelpunkt stand die Bauunterhaltung. Neben der Verwitterung von Fenstern oder kleineren Fäulnisschäden an Stützbalken diskutierten die Baufachleute insbesondere über den Fußboden im Innern der Kapelle. Er war auf Drängen der Nationalparkverwaltung in 2006 mit Eichenholz-Kopfstücken ausgelegt worden. Doch schon nach kurzer Zeit wölbte sich der Boden wegen wechselnder Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen nach oben. Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt Frankenau, die für die Kapelle die Bauunterhaltungspflicht besitzt, setzten das Pflaster vorläufig wieder instand. Je nach Wetter sind hier breite Fugen zu erkennen. Der Vorstand des Vereins hat daher beschlossen, einen Steinfußboden einbauen zu lassen. Ein erstes Angebot liegt bei fast 10000 Euro.

von Frank Seumer

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