Pianist Menachem Har-Zahav begeisterte Publikum in Ederberglandhalle

Menachem Har-Zahav: Er begeisterte mit seiner virtuosen Klaviermusik in der Ederberglandhalle. Die Zuhörer feierten den begnadeten Pianisten am Ende mit großem Beifall. Foto:  mjx

Frankenberg. 70 Klavierkonzerte gibt Menachem Har-Zahav jedes Jahr, jetzt gastierte er zum ersten Mal in der Ederberglandhalle in Frankenberg und lieferte eine Hommage an den amerikanischen Pianisten George Gershwin.

Har-Zahav, in Tel Aviv geboren und in den USA aufgewachsen, lebt jetzt in Deutschland. Auch in Frankenberg erfreute er die Zuhörer nicht nur mit einer ausgesucht schönen Klavierliteratur, sondern war auch bildend tätig: Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren war der Konzertbesuch kostenfrei. Auch so kann man den Nachwuchs an Konzertbesuche und Klaviermusik heranführen.

In Frankenberg hatte Menachem Har-Zahav „I Got Rhythm“ im Repertoire, eine Klavierhommage an den amerikanischen Komponisten, Pianisten und Dirigenten George Gershwin. Erst seit Ende Juli ist Har-Zahav mit diesem Programm unterwegs, ursprünglich war sogar geplant, mit der Gershwin-Hommage erst im kommenden Jahr auf Tour zu gehen. Organisiert hatte das Konzert eine Musik-Agentur aus dem westfälischen Velbert.

Schon die Ouvertüre sorgte für die ersten flotten Rhythmen - natürlich mit dem Evergreen „I got Rhythm“. Hoch virtuos folgte ein Medley aus der Frühlings-Musical-Komödie „Tell me more“. Die Zuhörer kannten die Stücke - unter anderem „Three times a day“ und „Why do I love you“. Dann waren aber wieder Werke des schon im Jahr 1937 im Alter von nur 38 Jahren verstorbenen George Gershwin an der Reihe: „Somebody loves me“ und „Oh, lady be good“.

Für die Zuhörer in der Ederberglandhalle war das Konzert ein unvergessliches Klangerlebnis, Har-Zahav brillierte mit großem Charme, mit Gefühl und Temperament. Das Publikum erlebte Menachem Har-Zahav als einen perfekten Virtuosen, die Zuhörer konnten nur staunen. Kompositionen aus „Gershwins Songbook“ wurden für die Menschen in der Ederberglandhalle zu einem großen Vergnügen. Bei „Ein Amerikaner in Paris“ unternahm der Künstler mit seinen Händen und Fingern einen Tanz auf dem Klavier. Wunderbare Klavierrhythmen erlebten die Konzertbesucher auch bei der unsterblichen „Rhapsody in blue“.

Am Ende gab es begeisterten Applaus. Der Beifall galt zwar Menachem Har-Zahav, ein wenig aber auch George Gerswin. (mjx)

Quelle: HNA

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