Rund 40 Wanderfreunde trotzen bei Tour von Wetter über Treisbach nach Oberasphe dem Regenwetter

Pilger halten Einkehr in sechs Kirchen

Rund 40 Wanderfreunde beteiligten sich trotz der ungünstigen Witterung an der Pilger-Tour von Wetter nach Oberasphe. Sie besuchten auf ihrem Pilgerweg sechs Kirchen in Wetter, Amönau, Treisbach, Niederasphe und Oberasphe. Unser Bild zeigt die Wanderer vor

Allendorf (Eder) - „Steh auf!“: So lautete das Motto der 13. Pilger-Wanderung, die am Samstag von Wetter über Amönau, Treisbach und Niederasphe nach Oberasphe führte.

Trotz des Regenwetters beteiligten sich rund 40 Wanderer aus dem Dekanat Biedenkopf, zu dem auch die Gemeinden im Oberen Edertal gehören. In bewährter Weise hatte der ehemalige Wandervereins-Vorsitzende Walter Sellmann die rund 15 Kilometer lange Wanderstrecke ausgesucht.

Ebenso gut sorgte Joachim Strauch als Dekanats-für geistliche Impulse, Schweigezeiten, Gesänge und Gesprächsaustausch. Besucht wurden die Kirchen in den am Pilgerweg liegenden Orten.

„Aufstehen ist ein einfaches Wort, das jeder versteht“, so Joachim Strauch in seiner Begrüßung vor der Stiftskirche der Stadt Wetter. Das kleine Wort tauche immer wieder im Evangelium auf, das von der Auferstehung Jesu berichtet. Ermutigend war der von Strauch vorgetragene Liedtext: „Steh auf, wenn du am Boden liegst! Steh auf, auch wenn du unten liegst! Steh auf, es wird schon irgendwie weiter gehen!“

Die Pilger-Wanderer gingen in die Stiftskirche zur Andacht, die sie mit dem Lied „Tut mir auf die schöne Pforte, führt in Gottes Haus mich ein“ begannen. Nach einer Schweigezeit stimmten sie den Kanon „Der Herr ist auferstanden“ an. Dies wurde in allen Kirchen wiederholt. Danach wurde über Feldwege in Richtung Amönau gewandert. Bedeckter Himmel und grauer Nebel verhinderten eine schöne Sicht auf die Frühlings-Landschaft.

Auf dem Weg durch Amönau sahen die Pilger-Wanderer das Rapunzel-Häuschen neben der Dorfkirche. Im kleinen Dorf Treisbach lernten die Pilger-Wanderer gleich zwei Kirchen kennen. In der Auferstehungskirche der selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) wurde die Mittagsrast eingelegt.

Eine kräftige Regenschauer erlebten die Pilger-Wanderer im freien Feld auf ihrem Weg nach Niederasphe, wo es nur einen kurzen Halt an der im Umbau befindlichen Kirche gab. Stark durchnässt traf die Pilgerschar im Gemeindehaus in Oberasphe ein, wo es zur Aufwärmung und Stärkung Kaffee und Kuchen gab.

Die nächste Pilger-Wanderung ist am 22. September und führt im Hinterland von Holzhausen nach Friedensdorf.

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