Podiumsveranstaltung mit Christen und Muslimen in Allendorf

+
Engagierte Redebeiträge: Viele Redner in Allendorf betonten die Notwendigkeit des Dialogs der Religionen.

Allendorf-Eder. Das Interesse war groß: Etwa 100 Besucher – meistens Allendorfer Christen und Muslime unterschiedlicher Richtung – waren zur Podiumsdiskussion anlässlich des Tages der Religionsstifter ins Allendorfer Bürgerhaus gekommen.

Die Gesprächsrunde stand unter dem Motto „Liebe für alle, Hass für keinen“. Eingeladen hatte die islamische Reformgemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat, die auch in Allendorf viele Mitglieder hat. Nach einführenden Referaten war das Publikum mit Fragen und Diskussionsbeiträgen an der Reihe.

Bürgermeister Claus Junghenn stellte seine Gemeinde vor. Er freute sich über die bereits im Vorfeld geäußerten Bekenntnisse zu Gewaltfreiheit, gegen Kriege und Hass und sah die unterschiedlichen Religionen auch unter dem Gesichtspunkt ihrer möglichen Beiträge zu einer Integration der unterschiedlichen in Deutschland lebenden Menschen an.

Der Dekan des evangelisch-lutherischen Dekanats Biedenkopf, Gerhard Failing, sagte, der Dialog sei dringend notwendig, aber nicht immer einfach. Man dürfe notwendige Begegnungen und Gespräche nicht immer gleich mit den allerschwierigsten Themenstellungen belasten, sondern solle sich Schritt für Schritt näher kommen.

Der vorgesehene Referent der islamischen Gemeinde kam leider nicht. Kurzerhand traten zwei Ersatzmänner auf: der Student Anis Ahmad und Munawar Hussain Toor. Beide sagten, der Islam sei eine Religion des Friedens, keine Religion des Extremismus. Man dürfe nicht einige gewalttätige Gruppen mit dem Islam als Ganzes gleichsetzen.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare