Mehr zum Thema: Finger-Haus mit Premier-Ehrenplakette ausgezeichnet

„Preis für die Mitarbeiter“

Preisverleihung: Im Maritim-Hotel in Berlin nahmen die beiden Finger-Haus-Geschäftsführer Dr. Mathias Schäfer (links) und Klaus Cronau die Premier-Ehrenplakette aus der Hand von Dr. Helfried Schmidt (rechts) und Petra Tröger (nicht im Bild) entgegen. Die Premier-Ehrenplakette ist die höchste Auszeichnung im Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung mit Sitz in Leipzig. Foto:  nh

Frankenberg/Berlin. Bei einem Gala-Abend im Maritim-Hotel in Berlin ist dem Frankenberger Fertighaus-Unternehmen Finger-Haus die Premier-Ehrenplakette der Oskar-Patzelt-Stiftung verliehen worden.

Die Premier-Ehrenplakette ist die höchste Auszeichnung im Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“, dem wichtigsten Wirtschaftspreis in Deutschland. Der Preis wird jedes Jahr nur einmal vergeben. Er soll dazu beitragen, die überdurchschnittliche Dynamik und wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen im bundesweiten Vergleich widerzuspiegeln. Dieses Mal stand das Frankenberger Unternehmen im Rampenlicht.

Finger-Haus gehört nun zur Elite des deutschen Mittelstandes. 800 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zollten den beiden Finger-Haus-Geschäftsführern Dr. Mathias Schäfer und Klaus Cronau stehenden Beifall, als sie in der Atmosphäre des Bankettsaals den Preis aus den Händen von Dr. Helfried Schmidt und Petra Tröger, den Vorstandsmitgliedern der Oskar-Patzelt-Stiftung, entgegennahmen.

„Wir waren vollkommen überrascht. Mit dieser hohen Auszeichnung hatten wir nicht gerechnet“, kommentierte Finger-Haus-Geschäftsführer Klaus Cronau den Erfolg gegenüber der HNA. Es sei ein Gefühl, als habe man im Fußball die Champions-League oder in der Unterhaltungsbranche den Echo gewonnen.

Cronau und Schäfer widmeten den Preis der gesamten Belegschaft: „Nur wenn alle an den Rädern mitdrehen, dreht sich auch der große Zeiger. Deshalb ist jedes Rad für uns wichtig. Die Mitarbeiter machen das Unternehmen aus“, sagte Cronau. Finger-Haus hat derzeit rund 440 Mitarbeiter, in diesem Jahr will das Unternehmen mehr als 700 Fertighäuser verkaufen.

In der Region verwurzelt

In ihrer Laudatio auf den Premier-Preisträger erläuterten Schmidt und Tröger, dass Finger-Haus die Jury nicht nur durch seine bemerkenswerte wirtschaftliche Leistung, sondern auch durch sein hohes Maß an Sozialkompetenz und Bildungsmanagement überzeugt habe. „Sie fühlen sich in der Region verbunden und zeigen beispielhaften Einsatz. Das ist Nachaltigkeit im besten Sinne“, hoben die beiden Laudatoren hervor.

Zu den ersten Gratulanten des Preisträgers gehörte Wirtschaftsförderer Siegfried Franke. Er war mit der Wirtschaftsförderung Waldeck-Frankenberg für einen Sonderpreis „Kommune des Jahres“ nominiert worden, Sieger wurde die Wirtschaftsförderung Borken im benachbarten Bundesland Westfalen.

Auch Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß gratulierte Finger-Haus: Der Preis sei eine Würdigung des kontinuierlichen Aufschwungs der Firma.

Im nächsten Jahr kann das Traditionsunternehmen in Frankenberg sein 65-jähriges Bestehen feiern. (mjx)

Quelle: HNA

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