Ellnrode

Problem der Löschwasserversorgung in Ellnrode gelöst

- Gemünden-Ellnrode (apa). Insgesamt 150 000 Liter Löschwasser sind in Ellnrode ab sofort für die Feuerwehr erreichbar: Ein Tank wurde gestern im Dorf in die Erde eingelassen, ein zweiter nahe der künftigen Pferdepraxis am Dorfrand.

Seit Jahren war die Versorgung mit Löschwasser in Ellnrode im Notfall ein Problem für die Feuerwehr. Die Wohra bot nicht genügend Wasser für einen wirkungsvollen Erstangriff. Dieses Problem ist jetzt gelöst: Gestern wurden zwei Zisternen in die Erde gelassen. Ein 50.000-Liter-Tank ist ab sofort in der Dorfmitte erreichbar. Er wurde am Dienstag Morgen in eine zwölf Meter lange und bis zu fünf Meter tiefe Grube gesetzt. Die Ansaugstutzen schauen aus der Erde. Der Tank liegt gefüllt unter der Oberfläche und kann jederzeit für Einsätze oder Übungen genutzt werden. Im Anschluss an die Wasserentnahme wird der Tank wieder aufgefüllt.

Mit Tanks für Löschwasser hat die Stadt Gemünden gute Erfahrungen gemacht, betonte Bürgermeister Frank Gleim: Auch im Baugebiet Wählunge hat die Kommune auf eine solche Lösung zurückgegriffen. Andere Gemeinden im Frankenberger Land stellen auf dieselbe Weise sicher, dass genügend Löschwasser vorhanden ist.

Doch nicht nur für das Dorf ist ausreichend Löschwasser vonnöten: Auch für die Tierarztpraxis, in der Heike Bussang ab Sommer 2010 Pferde behandeln wird, ist ein Wasservorrat für den Notfall vorgeschrieben. Nahe der Baustelle wurde deshalb am Dienstag eine weitere Zisterne in die Erde gelassen. Ein Spezialkran hob den Tank, der leer schon knapp 17 Tonnen wiegt, in die mehr als 20 Meter lange Baugrube. Die Zisterne fasst 100.000 Liter Wasser.

„Damit ist das Thema Löschwasser in Ellnrode abgeschlossen“, sagte Gleim.

Mehr lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Frankenberger Zeitung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare