Prozessauftakt: Männer sollen 51 Einbrüche verübt haben

Marburg. Weil sie für mindestens 51 Wohnungseinbrüche verantwortlich sein sollen, müssen sich seit Dienstag fünf Männer vor dem Marburger Landgericht verantworten.

Zwei der Angeklagten gestanden am ersten Tag ihre Beteiligung, ein weiterer räumte ein, Diebesgut erworben zu haben.

Eine Stunde dauerte die Verlesung der Anklageschrift, eine weitere die Übersetzung ins Albanische. Die Staatsanwaltschaft wirft vier der Angeklagten - zwei Männern aus dem Kosovo, einem Mazedonier und einem ebenfalls aus dem Kosovo stammenden Mann aus Marburg-Biedenkopf - vor, alleine zwischen Oktober und dem 7. Dezember 2011 als Bande in unterschiedlicher Besetzung 47 Einbrüche begangen zu haben. Die Einbrecher hätten es in erster Linie auf Schmuck, Bargeld und hochwertige Elektronik abgesehen.

Tatorte waren vorwiegend in Marburg-Biedenkopf, in Gießen sowie im Lahn-Dill-Kreis. Bei einem Einbruch in Weimar-Niederweimar wurden drei der Angeklagten schließlich festgenommen, nachdem sie am selben Tag bereits in Gladenbach eingestiegen waren. Sie sitzen seitdem in Untersuchungshaft.

Am ersten Prozesstag schwiegen zwei der Angeklagten, von den anderen gab es Teilgeständnisse.

Der Vorsitzende, Richter Carsten Paul, bemerkte im Hinblick auf die Einlassungen abschließend: „Geständnisse wirken sich strafmildernd aus, aber nur wenn sie glaubwürdig sind.“ (kse)

Termine: Zwei weitere Verhandlungstage sind für 21. und 28. August angesetzt.

Quelle: HNA

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