Volksliederabend in Rennertehausen:

Publikum wählt die beliebtesten Lieder

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Allendorf-Rennertehausen - Es ist schon eine kleine Tradition geworden: Seit drei Jahren suchen die Rennertehäuser einmal jährlich die beliebtesten Volkslieder. Beim Volksliederabend wurden die Lieblingstitel gesungen.

Ebenso wie in den Vorjahren war das Interesse am Volksliedersingen wieder groß. Das Dorfgemeinschaftshaus war bis auf den letzten Platz besetzt. Dies verwundert nicht, denn die Besucher bekamen wieder einiges geboten: Von Gesangsbeiträgen von fünf Rennertehäuser Chören über amüsante Darbietungen aus dem diesjährigen Karnevalsprogramm des Sportvereins mit drei jungen Tenören, Schottentänzern und einem Badewannensketch bis hin zur Bekanntgabe und dem gemeinsamen Singen der beliebtesten Volkslieder. Diese wählten die Besucher im Voraus.

In der Kategorie „Zweite Chance“, also Liedern, die es bei den bisherigen Volksliederabenden nur knapp nicht ins Programm geschafft hatten, siegte der Titel „Was frag´ ich viel nach Geld und Gut“ mit 25 von 83 abgegebenen Stimmen. Heimatfeststimmung kam beim Singen des Siegertitels der Kategorie „Schlager“ auf: Es siegte „Ein Stern“ mit 27 Stimmen knapp vor „Die Fischerin vom Bodensee“. Zu ihrem „Rennertehäuser Liebling“ kürten die Besucher den Titel „Unter Erlen steht ´ne Mühle“, der 27 Kreuzchen erhalten hatte und sich mit einer Stimme Vorsprung Platz eins vor „Im schönsten Wiesengrunde“ sicherte. Die gemeinsam gesungenen Lieder wurden von Hans-Gerd Röhrer, Alfred Weiß und Horst-Werner Bremmer am Akkordeon begleitet.

„Der Reiz des Volksliedersingens liegt in der musikalischen Geselligkeit“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Rennertehäuser Männergesangvereins, Konrad Schäfer. Durch das gemeinsame Volksliedersingen von Jung und Alt entstehe eine Verbindung zwischen den Generationen, sagte Schäfer.

Ein Höhepunkt der Chorvorträge war die Darbietung des Titels „Ich wollte nie erwachsen sein“, bei der der Chor „Querbeet“ und der Kinderchor perfekt harmonierten. Die jungen Mitglieder des Kinderchores begeisterten außerdem unter der Leitung von Willi Battenfeld mit den Titeln „Der Frühling hat sich eingestellt“, „Drunten im Unterland“ und „Guten Abend, gut´ Nacht“.

Die Titel „Sag mir das Wort“, „Wo die Finken lustig schlagen“ und „In meiner Heimat, ja, da blühen die Rosen“ präsentierte der Chor der Frauenhilfe, der von Else Holzapfel geleitet wurde. Die Singgruppe der Landfrauen sang unter der Leitung von Gustel Clemens ein überliefertes Spinnradlied sowie die Titel „Wenn auf Bergeshöh´n die Alpenrosen blüh´n“ und „Wer recht in Freuden wandern will“.

Auch die gastgebenden Chöre, der Männerchor und der gemischte Chor „Querbeet“, begeisterten mit ihren Liedvorträgen. Unter der Leitung von Horst-Werner Bremmer präsentierte „Querbeet“ die Titel „Sah ein Knab´ ein Röslein steh´n“, „Rosmarienheide“ und „Mädel Ruck“.

Da Chorleiterin Anita Py verhindert war, wurde der Männerchor von seinem einstigen Leiter Alfred Weiß dirigiert. Der erste Chorsatz, den der Männergesangverein 1972 unter Weiß´ Leitung einübte, hieß „Wenn Abends die Heide träumt“. Diesen Titel präsentierten die Sänger nun erneut und wurden dabei von Weiß am Akkordeon begleitet. Im Anschluss an das offizielle Programm sangen die Besucher gemeinsam weiter. (nih)

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