In der Sperrzone: Q-Fieber-Erreger in Schafmist wird abgetötet

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Patrick Kemmler (links) aus Somplar wird von Bromskirchens Wehrführer Axel Klingauf für den Einsatz am Misthaufen vorbereitet.

Bromskirchen. Nachdem die Schafe in der Gemeinde Bromskirchen zweimal gegen Q-Fieber geimpft worden sind und die Quarantäne aufgehoben wurde, wird jetzt der kontaminierte Schafdung unschädlich gemacht.

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Am vergangenen Freitag begann die Feuerwehr damit, den mit Q-Fieber-Erreger verseuchten Schafdung mit 50 Tonnen Calciumoxid (Branntkalk) zu durchmischen (die HNA berichtete bereits kurz in der Samstagsausgabe).

Durch den ungelöschten Kalk wird der Mist auf mehr als 70 Grad erhitzt. Dadurch wird der Erreger, das Bakterium Coxiella burnetii, abgetötet. Rund ein Quadratkilometer beträgt die Sperrzone, in der sich die Feuerwehrleute nur in Schutzanzügen bewegen dürfen, um die Temperatur zu überwachen.

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Quelle: HNA

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