Q-Fieber: Kontroverse um Resolution

Frankenau. Kontrovers diskutiert wurde eine Anfrage von Bürgermeister Björn Brede, ob die Stadtverordneten im Zusammenhang mit der Verbringung der Schafe aus einer mit Q-Fieber infizierten Herde nach Frankenau als politisches Gremium ein Zeichen setzen und eine Resolution an Staatsminister Stefan Grüttner auf den Weg bringen wollen.

In dem Schreiben an den Minister sollen vor allem Fragen der Bevölkerung weitergeleitet werden. Man einigte sich darauf, dass der Ältestenrat darüber beratschlagen und gegebenenfalls den vom Bürgermeister vorgelegten Entwurf redaktionell bearbeiten soll.

Gerd Ruhwedel (CDU) hatte zuvor kritisiert, er sehe kein konkretes Ziel, dass mit einer solchen Resolution erreicht werden könne. Außerdem sei es Sache des Magistrats, sich gegen diesen Verwaltungsakt rechtlich zu wehren. Dem hielt Bürgermeister Brede entgegen, die Stadt sei nicht rechtlich involviert. Adressat des Verwaltungsaktes sei vielmehr der Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Für eine Resolution sprachen sich Hilmar Werner und Harald Koch (beide SPD) aus: „Das sind wir der Bevölkerung schuldig“, meinte Koch. Vielleicht könne so wenigstens verhindert werden, dass die restliche Herde auch noch nach Frankenau gebracht würde. (bs)

Quelle: HNA

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