Frankenberg

Von der Quadratur des Kreise(l)s

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- Frankenberg (jos). Ist dem städtischen Bauamt die Quadratur des Kreise(l)s gelungen? Der Magistrat jedenfalls war zufrieden mit dem Vorschlag zur Gestaltung des Kreisverkehrs in der Röddenauer Straße. Der Betriebshof hat in diesen Tagen mit der Umsetzung der Pläne begonnen.

Es gibt Städte, die leisten es sich, prächtige Wasserspiele inmitten eines Kreisels zu installieren. Stadtallendorf im benachbarten Landkreis Marburg-Biedenkopf beispielsweise hat so etwas rechtzeitig zum Hessentag im vorigen Jahr fertig gestellt. Repräsentativ sollte auch der neue Kreisel in der Röddenauer Straße in Frankenberg gestaltet werden. Doch für kostspielige Details will die Stadt Frankenberg keine neuen Schulden machen. Also lautete der Auftrag an das städtische Bauamt: Überlegt euch ein Konzept, das günstig in Bau und Unterhalt ist, aber gleichzeitig gut aussieht. Denn immerhin ist der neue Kreisel eine Art „Tor zur Stadt“.

Bauamtsleiter Karsten Dittmar hat dem Magistrat daraufhin mehrere Vorschläge unterbreitet – und die Herren Stadträte haben entschieden. In diesen Tagen haben Mitarbeiter des städtischen Betriebshofs mit der Umsetzung begonnen. Auch durch den Verzicht auf Fremdpersonal sollen Kosten gespart werden. Ob dem Bauamt und den Kommunalpolitikern die Quadratur des Kreise(l)s tatsächlich gelungen ist, werden kritische Beobachter erst im Herbst beurteilen können – denn erst dann werden die in der Mitte des Kreisels geplanten Beete bepflanzt.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Freitag, 8. Juli

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