Wintervergnügen am Hardtberg

„Radieschenrambo“ auf Verbrecherjagd

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Salatmafia

- Frankenau-Allendorf (gl). Sie hatten die Lacher auf ihrer Seite: Mit viel Humor nahmen die Schützen aus Allendorf/Hardtberg die Liebe zu Waffen und „harten Maßnahmen“ aufs Korn.

„Darf ich ihn jetzt erschießen?“, fragt Fridolin. Besser nicht, denn dann wäre das kleine Theaterstück im Allendorfer Dorfgemeinschaftshaus viel zu schnell vorbei gewesen. Die Inszenierung der Schützen, die alljährlich das Wintervergnügen eröffnet, sorgte schließlich beim Publikum für jede Menge Lacher – und nicht nur dort: Immer dann, wenn auch die Schauspielerriege über ihre eigenen Witze derart lachen musste, dass Zwangspausen entstanden, übertönte lauter Applaus das beherzte Prusten und Glucksen auf der Bühne. Die Zuschauer machten es den schauspielernden Schützen leicht und diese dankten es mit einer Heimatkomödie, die in Allendorf im Gedächtnis bleiben dürfte.Zur Geschichte: Hubertus ist Landwirt aus Leidenschaft. Diese Leidenschaft für die heimatliche Scholle ist so groß, dass auf dem Acker garantiert nur eigener Dünger ausgebracht wird – und „eigen“ ist in diesem Zusammenhang durchaus wörtlich zu verstehen. Doch eines Tages fehlen sieben, „nicht fünf, sondern genau sieben“ Salatsetzlinge. Ein Verbrechen, Hubertus wittert die Mafia, die „die letzte Bastion der Zivilisation“, sprich Allendorf, genommen hat. Eine Bürgerwehr muss her, die nachts Streife durch die wenigen Straßen des Dorfes läuft. Wie praktisch, dass gerade die Nachbarin mit Ehegatte Fridolin zum Kaffee vorbeischaut – der wird zwangsrekrutiert.

Mehr lesen Sie in derFrankenberger Zeitung vom Montag, 30. Januar 2012.

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