Einschulung der Fünftklässler in Gemünden

Ein Rätsel zum Schulbeginn

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Manchmal kann die Schule auch eine Disco sein. Während der Einschulung der fünften Klassen der Cornelia-Funke-Schule ging es entsprechend fröhlich zu.

Gemünden - Ein neuer Lebensabschnitt hat für 29 Kinder aus Gemünden, Haina und Rosenthal begonnen. Am Dienstag haben sie ihre Grundschulzeit endgültig hinter sich gelassen und stürzen sich nun an der Cornelia-Funke-Schule in das Abenteuer fünfte Klasse.

Die Cornelia-Funke-Schule (CFS) in Gemünden ist um einen Jahrgang Fünftklässler reicher. Am Dienstag wurden 29 Kinder, die aus Gemünden und den Stadtteilen, aber auch aus Haina und Rosenthal stammen, in der Sport- und Kulturhalle eingeschult. Für die Schüler aus Haina und Rosentahl ist die CFS eine völlig neue Erfahrung. Es gilt, neue Lehrer kennenzulernen und mit den Schülern, die schon etwas länger dort sind und die höheren Jahrgangsstufen besuchen, zurechtzukommen. Dabei haben sie aber tatkräftige Unterstützung, denn in beiden neuen Klassen sind auch Kinder, die bereits vier Jahre an der CFS verbracht haben. „Sie werden euch ganz sicher bei vielen neuen Dingen hilfreich zur Seite stehen“, sagte Konrektor Thomas Mandel in seiner Begrüßung. Mit einem Rätsel wandte er sich an die „Neuankömmlinge“ und deren Eltern. Ein Rätsel von einem Sultan, der seine zwei Söhne vor eine schwierige Aufgabe stellte. Sie sollten um die Wette reiten. Was einfach klingt hatte jedoch einen Haken: Denn nur derjenige, dessen Pferd als letztes das Ziel erreicht, sollte einen Diamanten bekommen. Die Lösung erwies sich als simpel aber dennoch verzwickt. Die Söhne mussten die Pferde tauschen und dann um die Wette reiten.

In dieser Geschichte steckten einige Ratschläge, die Mandel auf den Schulalltag übertrug. Man müsse erst überlegen und dann handeln, sagte er. Außerdem zeige die Geschichte, dass die richtige Mischung aus Einzelleistung und Teamarbeit den Erfolg bringe. Um diese Arbeitsformen kennenzulernen ist in der ersten Unterrichtswoche eine sogenannte Methodenwoche vorgesehen. Außerdem stehen drei Teamfindungstage auf dem Programm, bei denen sich die Kinder besser kennenlernen sollen.

Von Marco Steber

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