Rallye Allgäu-Orient: Frankenauer Ehepaar ist kurz vor Jordanien

Ihr Mercedes-C-Klasse-Kombi muss leiden: Das Frankenauer Ehepaar Kaufmann in Aktion bei der Fahrt durch den Canyon von Ulubey in der Türkei.

Frankenau. Es ist nicht mehr weit: Das Frankenauer Ehepaar Doris und Holger Kaufmann ist seit fast drei Wochen mit vier anderen Fahrern aus dem Team „Südheide" unterwegs.

Sie legen bei der Rallye Allgäu-Orient 7777 Kilometer zurück. Am Samstag erreichen sie das Ziel Amman in Jordanien. Ihre bisherigen Erlebnisse haben sie der HNA geschildert.

Den ersten Höhepunkt auf der Rallye Allgäu-Orient gab es für das Frankenauer Ehepaar Kaufmann schon kurz vor dem Start in Oberstaufen: „Wir konnten einen Scheck über 17.000 Euro an die Hilfsorganisation humedica übergeben“, schreibt Holger Kaufmann per Mail, der sich gerade zusammen mit seiner Frau Doris und vier anderen Fahrern des Teams „Südheide“ irgendwo zwischen Israel und Jordanien befindet.

„Bereits die ersten Etappen durch Österreich, Ungarn und Rumänien gaben uns einen Eindruck von den Strapazen, die diese Reise mit sich bringt. Täglich zwölf bis 15 Stunden im Auto, wenig Schlaf und die Gefahr, sich auf verschlungenen Landstraßen zu verirren, prägten unseren Alltag“, berichtet Holger Kaufmann.

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In Rumänien angekommen, übergab das Rallye-Team einem örtlichen Kinderheim eine halbe Tonne Hilfsgüter. Danach ging es weiter nach Bulgarien. „Eine Übernachtung war besonders witzig. Wir durften unser Nachtlager mit Zelt in der Lobby eines Vier-Sterne-Hotels aufschlagen - für 11,11 Euro pro Person. Das war auch besser so, denn wir befanden uns mitten im Bärennationalpark Bulgariens.“

Die Fahrt ging weiter durch Bulgarien und Griechenland bis nach Istanbul. „An der griechisch-türkischen Grenze blieben wir hängen, ein Fahrzeugschein fehlte. Zweieinhalb Stunden und mehrere Telefongespräche später konnten wir erleichtert in die Türkei einreisen“, berichtet der Frankenauer.

Mitten in Istanbul platzte am Auto der Kaufmanns plötzlich ein Kühler. Im Gewühl der Straßen mussten die Frankenauer improvisiert reparieren, das Ersatzteil und ein Monteur kamen per Taxi. In rekordverdächtigen zwei Stunden war das Auto wieder flott und die Offroad-Tour durch den Canyon von Ulubey (Türkei) konnte starten.

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Quelle: HNA

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