Blitzer in Wiesenfeld

Raser "beeinträchtigen Lebensqualität"

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Burgwald-Wiesenfeld - Der Wiesenfelder Ortsbeirat ist erleichtert, dass an der Kreisstraße entlang des Dorfes zwei Radargeräte aufgestellt werden. "Die Anlage dient der Allgemeinheit", sagt Ortsvorsteher Günter Beck.

„Die Lebensqualität der Ortsansässigen wird stark beeinträchtigt“, sagt Ortsvorsteher Günter Beck. Daher sei der Ortsbeirat erleichtert über die beiden Geschwindigkeitsmessanlagen, die entlang der Kreisstraße 117 bei Wiesenfeld aufgestellt werden. Sobald es die Witterung zulässt sollen laut Bürgermeister Lothar Koch die Blitzer aufgestellt werden - auf jeden Fall noch in der ersten Jahreshälfte sollen Raser in der 60er-Zone bei Wiesenfeld dauerhaft fotografiert werden.

Laut Beck hat der Verkehr auf der Kreisstraße drastisch zugenommen. Weil zusätzlich einige Autofahrer die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht beachten, würde dies die Lebensqualität in Wiesenfeld senken.

Der Ortsbeirat sieht diese beiden Blitzer als eine Kompromisslösung zu ihrem eigentlichen Wunsch: Die Ortsschilder sollten so versetzt werden, dass der Teil der K 117 entlang von Wiesenfeld zu einer innerörtlichen Straße wird. Derzeit verläuft die Kreisstraße außerhalb des Dorfes, die Geschwindigkeit ist begrenzt auf 60 Kilometer in der Stunde. Die Versetzung der Ortsschilder würde automatisch eine Begrenzung auf 50 Stundenkilometer bedeuten - und höhere Strafen für zu schnelles Fahren.

„Unmittelbar an die K 117 grenzt eine Bushaltestelle“, erklärt Beck. „Dort halten sich täglich Kinder auf.“ Außerdem wohnen seit einigen Jahren mehrere Familien mit Kindern in den Häusern, die direkt an die viel befahrene Kreisstraße angrenzen.

Der Ortsbeirat findet die „Installierung verkehrserziehender Instrumente“ zudem gerechtfertigt, weil die Straße aus Richtung Burgwald kommend nur schwer einsehbar sei. „Das stellt einen Gefahrenpunkt da“, betont der Ortsbeirat. Positiv bewertet der Ortsbeirat zudem, dass der Gemeinde durch die beiden Messanlagen keine Kosten entstehen, da sie durch eine Firma betrieben werden. Koch erläuterte bereits, dass die Gemeinde pro „Foto“ fünf Euro an die Firma zahlen müsse - wenn sich alle Verkehrsteilnehmer bei Wiesenfeld an die Begrenzung halten, entstehen keine Kosten.

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