Abiturienten der Edertalschule feiern mit Familien und Lehrern ihren Abiball in der Ederberglandhall

Rauschendes Fest beendet die Schulzeit

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Frankenberg - Mit Tanz und Musik, etwas Wehmut, vielen Erinnerungen zum Lachen und einem guten Essen verabschieden sich die Oberstufenschüler von ihren Lehrern und beginnen einen neuen Abschnitt in ihrem jungen Leben.

Bunt steigen Dutzende Luftballons in den abendlichen Frankenberger Himmel - nicht weniger bunt die Kleider der Abiturientinnen, die eben jene Ballons wenige Sekunden zuvor noch in den Händen gehalten hatten. Der Startschuss für den Abiball in der Ederberglandhalle ist gefallen.

Mit ein wenig Pomp und viel guter Laune verabschieden sich die Abiturienten am Samstagabend von ihrer alten Schule mitsamt den Lehrern, die manche schon hatten, als sie noch Kinder waren. Durch den Abend führen Lisa Lutz und Jana Schäfer, die diese Aufgabe, ausgeleuchtet auf der Bühne, souverän meistern. Ebenfalls im Rampenlicht stehen Anna-Sophia Dersch und Wilke Noormann: „Auf diesen Tag haben die meisten von uns sich 13 Jahre lang vorbereitet“, sagen die beiden Absolventen, die sich im Namen aller Mitschüler verabschieden - von der Edertalschule, von den Lehrern, manchmal auch vom Frankenberger Land, denn: „Alle Türen stehen uns offen, die Welt liegt uns zu Füßen“, wie sie mit der für frische Abiturienten üblichen Selbstsicherheit sagen. Niemand möchte ihnen an diesem Abend derart hoffnungsvolle Gedanken nehmen.

Für das passende musikalische Ambiente haben die Organisatoren aus dem Kreise der Abiturienten selbst gesorgt: Die Combo „Super-Phonix“ aus Gießen darf sich wohl zu Recht „HR1-Band des Jahres 2013“ nennen. Die Musiker spielen groß auf und sorgen rasch für eine volle Tanzfläche. Sie beherrschen nicht nur die aktuellen Charthits, sondern Titel aus einem Repertoire von gut 30 Jahren - so schwingen schnell auch viele Eltern und Lehrer das Tanzbein. Letztere bekommen von ihren Schülern persönliche Abschiedsgeschenke: Fotos, etwas zum Trinken und Ahle Wurscht sind so gut wie immer dabei.

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