Reddighäuser Hammer feiert am Wochenende sein 175-jähriges Bestehen

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Idyllisch gelegen im Oberen Edertal: Der „Reddighäuser Hammer“ mit seinen Produktionsanlagen.

Reddighausen. Alles fing damit an, dass Pfarrer Christian Frank im Jahre 1836 ins hessische Hatzfeld strafversetzt wurde und Mühe hatte, seine kinderreiche Familie mit der wenig einträglichen Pfarrstelle zu ernähren.

Der sozial und politisch engagierte Querdenker wusste sich jedoch zu helfen und gründete am 18. August 1936 den „Reddighäuser Hammer“ – ein zunächst aus zwei Schwanzhämmern bestehendes Hammerwerk, das Stahlteile für die Landwirtschaft, Wagenachsen und Baubeschläge fertigte.

Was der ursprüngliche Firmengründer damals nicht wusste: Er legte damit den Grundstein für ein Unternehmen, dass sich mittlerweile zu einem führenden Anbieter für Landtechnik in Europa entwickelt hat.

Am kommenden Wochenende feiert die Frank Walz und Schmiedetechnik GmbH – besser als Reddighäuser Hammer bekannt – ihr 175-jähriges Bestehen. Nach einer offiziellen Feier am Freitag, 19. August, mit geladenen Gästen öffnet das Unternehmen am Samstag, 20. August, ab 10.30 Uhr seine Tore für die Bevölkerung.

„Frank verdankt seit Generationen seinen Mitarbeitern den Erfolg. Durch sie ist Frank geworden, was es heute ist und auch in Zukunft sein wird: die Schmiede der Landwirtschaft in Europa“, betont Andreas Mosler in seinem Vorwort zur Chronik, die die Geschäftsleitung zum Jubiläum in Auftrag gegeben hat.

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Quelle: HNA

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