Geschäftsführer verlässt Unternehmen nach 50 Jahren

Reddighäuser Hammer: Gerhard Zirener in Ruhestand

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Abschied in den Ruhestand: (vorne) Karin und Gerhard Zirener, dahinter (von links) Hans-Gert Mayrose (Vorstand Gesco), Andreas Mosler (Zireners Nachfolger als Geschäftsführer) und Robert Spartmann (Vorstand Gesco).

Reddighausen. Gerhard Zirener, seit 1994 Geschäftsführer des Reddighäuser Hammers, ist am Freitag in Ruhestand verabschiedet worden. Der 66-Jährige hatte dazu 250 Gäste  in die Ederberglandhalle nach Frankenberg eingeladen.

Unter den Gästen waren auch 150 Mitarbeiter. Zusammen mit Heinz Georg hatte Zirener die "Frank Walz- und Schmiedetechnik GmbH", wie die Firma offiziell heißt, 1994 aus der Insolvenz gerettet. Das Unternehmen ist heute nach eigenen Angaben Europas führender Hersteller von Verschleißteilen, wie Pflugscharen, für die Landwirtschaft. „Sie haben Geschichte in der Region geschrieben“, sagte Zireners Geschäftspartner Dr. Michael Müthing und lobte wie die anderen Redner den unternehmerischen Mut des langjährigen Geschäftsführers.

Andreas Mosler, Zireners Nachfolger, dankte dem 66-Jährigen für seine Lebensleistung und nannte ihn einen „engagierten und erfolgreichen Macher“, der den Menschen am Reddighäuser Hammer glänzende Zukunftsaussichten beschert habe. „Den Reden habe ich entnommen, dass ich während meines beruflichen Wirkens nicht viel falsch gemacht habe“, sagte Gerhard Zirener zum Abschied. „Ich habe sehr gerne für die Firma Frank und besonders für den Reddighäuser Hammer gearbeitet. Ich habe mich trotz aller Höhen und Tiefen immer sehr wohl gefühlt." (jpa)

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Quelle: HNA

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