Regen fehlt: Bauern fürchten um ihre Ernte

Waldeck-Frankenberg. Der fehlende Regen macht den Landwirten im Kreis Waldeck-Frankenberg zu schaffen. „Im März hatten wir zwischendurch mal zehn Liter Niederschlag“, sagt Matthias Eckel, Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes Frankenberg.

 „Das war jedoch nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.“ Das gelte auch für den Fall, dass es in diesen Tagen im Landkreis vereinzelt regnen sollte. „Es wird Zeit, dass es endlich wieder ergiebig regnet.“ 20 Liter pro Quadratmeter würden für eine gewisse Entspannung sorgen.

Denn schon der Winter war sehr trocken: Mit Ausnahme des Dezembers habe es kaum geschneit, die unterirdischen Wasser-Reservoirs konnten sich nicht füllen. Möglichkeiten, etwas gegen die Trockenheit zu tun, gibt es wenige. „In anderen Regionen kann zur Not bewässert werden“, sagt Eckel. Im Landkreis sei dies aber keine Alternative. „Wenn der Klimawandel weitergeht, kann man ja überlegen, vielleicht in Zukunft Ananas anzubauen“, scherzte Eckel.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine/HNA Waldeckische Allgemeine

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare