Frankenberg

Regionalbüro bleibt bis 2016

- Frankenberg (gi). „Unser Ziel ist, die ‚kirchliche Zentrale’ hier auf dem Burgberg zu erhalten“, erklärte Dekanin Petra Hegmann gestern Abend während der Frühjahrssynode des evangelischen Kirchenkreises Frankenberg.

Nach dem Verlust des Rentamts – es wurde vor fünf Jahren ins Korbacher Kirchenkreisamt transplantiert – blieb in Frankenberg nur noch ein „Regionalbüro“, befristet bis zum 20. Juni 2011. Neue frohe Botschaft: Für dieses Büro ist noch einmal ein Kompromiss gefunden worden; Hegmann: „Es bleibt bis 2016 erhalten“.

Vereinbarte Übergangslösung: Erst ab Oktober 2016 (Ruhestand des betreffenden Mitarbeiters) wird diese Stelle der Zentrale in Korbach zugewiesen. Hegmann: „Bis dahin steht der Mitarbeiter aber weiter als Ansprechpartner für Finanz- und Sachfragen zur Verfügung.“ Ferner wird das Büro zur Fachstelle für Fundraising, Spenden- und Kollektenwesen sowie die Einführung des freiwilligen Kirchgeldes.

Die Bar-Kassen entfallen aus betriebswirtschaftlichen Gründen zum 1. Januar 2012. Eine Zahlstelle für Einzahlungen (Ortskirchensteuer, Spenden, Pachten etc.) bleibt bestehen. Die übrigen Mitarbeitenden werden ab Juni 2011 ins Kirchenkreisamt Korbach übernommen. Die Sachbearbeitung für alle Rechtsträger im Fachbereich Finanzwesen erfolgt von Korbach aus. Hegmann: „Um zu diesem Kompromiss zu kommen, waren viele, auch schwierige Gespräche nötig. Präses Daume und ich mussten viel Überzeugungsarbeit leisten.“

Mehr lesen Sie in der FZ vom Samstag, 12. März.

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