Fitnesslauf in Frankenberg

"Reklame für die Bewegung"

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Insgesamt gingen am Sonntag beim Fitnesslauf 1409 Läufer an den Start auf die verschiedenen Strecken.Fotos: mjx

Frankenberg - Der Frankenberger Fitnesslauf 2015 war wieder eine "super Geschichte" - wie es Moderator Daniel Panzer formulierte: Werbung für das Laufen, Reklame für die Bewegung und eine Kampagne für den Sport.

Vor allem konnte wieder die Teilnehmerzahl des Vorjahres getoppt werden: Im Frankenberger Teichgelände gingen am Sonntag 1409 Läufer, Walker, Body-Walker und auch Nordic-Walker an den Start - 61 mehr als vor Jahresfrist. Der Fitnesslauf ist seinem Ruf als größte Breitensportveranstaltung im Landkreis damit einmal mehr gerecht geworden.

Drei - zwei - eins - los: Bei jedem Start wurden die Teilnehmer vom Publikum mit riesigem Beifall auf die Reise geschickt, mit tollem Applaus wurden die Läufer dann auch wieder im Ziel empfangen. „Diese Atmosphäre ist beeindruckend, wie in einem großen Stadion mit vielen tausend Menschen“, kommentierte Panzer: Dabei ging es weder um Zeiten noch um Plätze. „Dabei sein ist alles“, lautete das Motto: „Alle, die mitlaufen, sind Sieger“, kommentierte Daniel Panzer.

Viele Läufer hatten ihre Familienmitglieder als Fans mitgebracht. Sie feuerten „ihre Teilnehmer“ frenetisch an - und nach dem Zieleinlauf gab es für die Teilnehmer jede Menge Küsschen: Geschafft. Alle, die durchs Ziel liefen, lachten und freuten sich. Die Temperaturen lagen zwar bei kaum über 20 Grad, auf der Strecke durch das Teichgelände und durch das Naherholungsgebiet Kaltes Wasser wurden die Teilnehmer trotzdem mit Vitamien und Mineralien versorgt. Das Team vom Gastgeber Charisma verteilte kiloweise klein geschnittene Äpfel und Bananen, zudem Pappbecher mit Wasser.

„Es war etwas warm unterwegs, aber wir sind ja glänzend versorgt worden“, lauteten einige Stimmen im Zieleinlauf. Auch viele auswärtige Starter nahmen am Fitnesslauf teil - Sebastian Abel war beispielsweise aus Kassel angereist. Beim Kassel-Marathon an der Fulda war er zuletzt beim Halbmarathon an den Start gegangen.

Im Ziel wurde er nicht nur von Freundin Stephanie Kellner begrüßt, sondern auch von dem zehn Monate alten Labrador Lilli. Es wurde deutlich, dass sich der Frankenberger Fitnesslauf inzwischen auch überregional einen Namen gemacht hat. Über die inzwischen 13. Auflage des Frankenberger Fitnesslaufs freuten sich auch die beiden Schirmherren: Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß und Karl-Heinz Schleiter, der Chef des Energieversorgers EGF. „Fitness ist ganz wichtig, schließlich wollen wir alle alt werden. Dafür müssen wir aber auch Prävention betreiben“, sagte Heß. „Energie bewegt“, daran erinnerte Karl-Heinz Schleiter. Allein beim Fitnesslauf seien etwa 50 Kilowatt Energie erzeugt worden - so viel wie von einem kleinen Wasserkraftwerk.

Auch viele Unternehmen waren am Start - allein von Viessmann nahmen 223 Läufer an der Breitensportveranstaltung teil. Hettich stellte 55 Starter, Finger-Haus 36. (mjx)

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