Rekruten: Nach zwei Wochen genug vom Drill in Frankenberg

Frankenberg/Schwarzenborn. Schon nach kurzer Zeit treten einige Rekruten in der Region den Rückzug vom Freiwilligendienst bei der Bundeswehr an: So haben von 87 Freiwilligen, die vor zwei Wochen in der Burgwaldkaserne Frankenberg antraten, 8 ihren Dienst quittiert.

In der Schwarzenborner Knüllkaserne waren es 18 von 102.

In Frankenberg seien drei der jungen Soldaten nach der Einstellungsuntersuchung durch den Truppenarzt wieder ausgemustert worden, sagte der Frankenberger Presseoffizier Hauptmann Thomas Große auf HNA-Anfrage. Drei weitere seien gegangen, weil sie inzwischen andere Ausbildungsplätze bekommen haben: einer in der freien Wirtschaft, zwei haben einen Studienplatz bekommen. Zwei weitere Freiwillige hätten schließlich noch aus nicht näher genannten persönlichen Gründen ihren neuen Job bei der Bundeswehr aufgegeben.

Trotz der Aussteiger habe die Frankenberger Kaserne den geplanten Auslastungsstand von 87 Freiwilligen halten können, erklärte Große: „Bei uns hat es auch acht Wiedereinsteiger gegeben, die schon einmal bei der Bundeswehr waren und nun ihren Dienst fortsetzen wollen.“ In der Frankenberger Burgwaldkaserne sind laut Große rund 1000 Soldaten stationiert.

In Schwarzenborn hatten 18 Rekruten aufgegeben, bestätigte gestern Oberstleutnant Thomas Geßner, stellvertretender Kommandeur des Jägerregiments, auf Anfrage der HNA. Medienberichten zufolge störte einige der raue Umgangston, andere fühlten sich den körperlichen Herausforderungen nicht gewachsen.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der gedruckten Donnerstagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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