Verwaltung vom 5. bis 10. September eingeschränkt erreichbar

Wegen Renovierung: Frankenaus Bürgermeister arbeitet im Jugendraum

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Alles muss raus: Verwaltungsmitarbeiterin Bettina Schelberg hat gepackt. Bürgermeister Björn Brede wirbt in Handzetteln um Verständnis für den vorübergehenden Umzug. 

Frankenau. Aktenordner, Bürostühle und Druckerpapier – alles muss raus: Wegen der bevorstehenden Renovierung des Frankenauer Rathauses wird derzeit das gesamte Inventar zusammengepackt und weggeschafft.

Wegen des Umzugs ist das Rathaus vom 5. bis 10. September geschlossen. Für dringende Angelegenheiten kann man die Mitarbeiter während dieser Zeit unter der Nummer 0162/802 3587 zu den sonst üblichen Öffnungszeiten erreichen. Ab dem 11. September gelten wieder die bekannten Durchwahlen.

„Es steht eine grundlegende Innensanierung an. Wir müssen die Verwaltung komplett auslagern“, sagte Bürgermeister Björn Brede. Betroffen seien rund 15 Mitarbeiter.

„Immer wenn mal eine freie Minute ist, wird schon mal was zusammengepackt“, merkt Karin Baumann vom Hauptamt an, vor deren Theke sich bereits die Umzugskartons stapeln.

„Finanzabteilung und Stadtkasse ziehen vorübergehend in die Filiale der Frankenberger Bank um. Der Rest wird nebenan in die Räume der Feuerwehr ausgelagert“, teilte Brede mit. Im Februar oder März nächsten Jahres soll alles fertig sein, kündigte er an. Der Bürgermeister wird sein Büro bis dahin im Jugendraum einrichten. „Das Erdgeschoss wird barrierefrei ausgebaut. Dort kommen breitere Türen rein“, teilte Bauamtsleiter Thomas Tönges mit.

Wie berichtet, wird zudem eine behindertengerechte Toilette eingebaut und Brandschutzauflagen werden angepasst.

„Wir verändern ansonsten kaum was“, sagt Bürgermeister Björn Brede: „Es wird gepinselt, ein neuer Boden kommt rein und die Türen werden ausgetauscht. Da fallen zum Teil schon die Zargen raus.“ Insgesamt sollen rund 270 000 Euro in die Sanierung des 40 Jahre alten Rathauses investiert werden. Davon seien knapp 115 000 Euro städtische Mittel. „Die Außensanierung erfolgt erst im kommenden Jahr.“

Quelle: HNA

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