Restaurierter Köhlerofen ruft viele Erinnerungen hervor

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Freuen sich über die Wiederherstellung des Kulturdenkmals

Rosenthal/Bracht. Peter Schaub freut sich besonders über die Rekonstruktion des alten Köhlerofens am „Alten Rosenthaler Weg“ zwischen seinem Heimatort Bracht und der Nachbargemeinde Rosenthal.

 

Die wiederaufgebauten Ofenreste, die nun vorgestellt wurden, erinnern ihn an seine Kindheit, in der er oft mit seinem Vater im Wald unterwegs war und den Betrieb des Meilers als Schuljunge verfolgt hat.

„Immer wenn ich schulfrei hatte oder Ferien waren, war ich hier“, sagte er und kann noch genau beschreiben, wie das Buchenholz aufgeschichtet wurde und die Köhler den Brennvorgang bewachen mussten.

Um einen eventuell durchbrennenden Meiler löschen zu können, habe immer ein hölzernes Wasserfass parat gestanden. Da die Fässer aber nie ganz dicht gewesen wären, sei jeder austretende Tropfen in einem eigens dafür gemauerten kleinen Becken aufgefangen worden, berichtet Peter Schaub und zeigt auf ein gemauertes Bassin gegenüber dem Köhlerofen.

Damit diese Zeugnisse einer früher gebräuchlichen Form von Rohstoffgewinnung, die mit geringen Mitteln erfolgte, auch für die Nachwelt erhalten bleiben, ist einer der drei ursprünglich vorhandenen Köhlerofen aus dem Jahre 1943 auf Initiative des ehemaligen Forstbeamten Sigmar Salzmann und des früheren Forstwirtschaftsmeisters Peter Schaub wieder rekonstruiert worden.

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  Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

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