Revierförster erläuterte die Folgen der Stürme Kyrill und Xynthia

+
Trotz kalten und nassen Wetters: 16 Interessierte nahmen am Waldbegang in Frankenau teil. Sie waren zum Thema „Wiederbewaldung der Sturmflächen im Stadtwald“ gekommen.

Frankenau. Der Nebel lag noch über den Wäldern rund um Frankenau, als eine Gruppe über Wiesen und unter den Füßen knacksenden Ästen durch den Stadtwald „Struthrück“ wanderte.

Revierförster Jürgen Bachmann führte 16 Interessierte durch die Schneisen, die die Stürme Kyrill und Xynthia vor sechs und drei Jahren durch die örtlichen Stadt- und Staatswälder geschlagen hatten.

Der Waldbegang, der nach drei Jahren nun wieder stattfand, hatte in diesem Jahr das Thema „Wiederbewaldung der Sturmflächen im Stadtwald Frankenau“.

40 Hektar seien betroffen, so der Förster. Kurzfristig habe Kyrill zwar hohe Erlöse in die Kassen gespült, aber die Folgen des Sturmes kosteten viel Geld, so Bachmann. Aber: „Die Flächen werden und wurden wieder aufgeforstet“. 3000 Buchen und 16 000 Douglasien seien 2009 gepflanzt worden. „Die Idee war, dass wir das Wild mit der Masse erschlagen“, sagte Bachmann. Die aus Nordamerika stammende Douglasie habe den Vorteil, dass sie den Wind abfange und weniger Wurfanfällig sei. Die Buche wirke hingegen ökologisch stabilisierend. Dennoch gebe es einige Probleme durch Wildverbiss. „Es gibt relativ viel Rehwild. Das macht es schwer, die Kulturen hochzubekommen“, erläuterte Bachmann. (yah)

Mehr lesen Sie in der gedruckten Montag-Ausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare