Was Richter, Banker, Pfarrer, Polizisten und Bürgermeister im Sommer tragen dürfen

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Verschafft sich Abkühlung: Kundenberater Heinz-Jürgen Grün von der Frankenberger Bank sitzt an heißen Sommertagen mit Ventilator und Mineralwasser an seinem Schreibtisch. Seine Krawatte behält er im Dienst immer an, egal wie heiß es ist. Foto: Hörcher

Frankenberger Land. „Die hessische Polizei hat zwar eine spezielle Winterhose, aber keine Sommerhose" erklärt Ottmar Vöpel, Leiter der Polizei-Dienststelle in Frankenberg.

Im Sommer tragen die Polizeibeamten unter ihrer Uniform ein kurzärmeliges Hemd - „weitere Entlastung gibt es leider nicht“, sagt Vöpel. Bei seinem Urlaub in Finnland habe er mal gesehen, dass die Polizisten dort kurze Hosen tragen, was er persönlich gar nicht so schlecht finde. „In unserer Dienstkleidung lässt es sich aber auch aushalten. Die ist ja nicht unpassend, sondern nur lang.“ Die Kleiderordnung für Polizisten legt das Hessische Innenministerium fest.

Die Sicherheitsbeamten am Frankenberger Amtsgericht dürfen auch kurze Hemden tragen. Richter müssen eine schwarze Robe tragen, darunter „nach Form und Farbe unauffällige Kleidung“, heißt es in der Dienstvorschrift. „Die Richter können selbst auslegen, was das ist“, sagt Andrea Bangert vom Amtsgericht. Richter Dr. Johann Lessing sagt: „Es wäre auch akzeptabel, darunter eine kurze Hose und ein kures Hemd zu tragen. Ich selbst trage aber lange Sachen.“

Was die Dodenauer Pfarrerin Eleonore Merkel und Frankenaus Bürgermeister Björn Brede im Sommer tragen, lesen Sie in der gedruckten Samstag-Ausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Marc Hörcher

Quelle: HNA

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