Rodaer Karl Seip schießt schwarz-weißes Wildschwein

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Mit dem schwarz-weißen Wildschwein: Karl Seip aus Roda und Christiane Kruse, ihr Mann Henner Kruse hat die Verantwortung für das Jagdgebiet Roda. Zum Vergleich ist auf dem Foto ein dunkles Wildschwein zu sehen.

Roda. Seit 33 Jahren geht Karl Seip auf die Jagd. Jetzt ist ihm ein seltener Fang gelungen: Der Rodaer hat ein schwarz-weißes Wildschwein geschossen.

Grund für die ungewöhnliche Farbe des Wildschweins ist wahrscheinlich eine frühere Paarung zwischen einem Hausschwein und einem Wildschwein, als Hausschweine noch gehütet wurden. „Ab und an setzen sich die Gene dann wieder durch. Rodaer Jägern ist dieses Phänomen bekannt“, sagt Christiane Kruse. Ihr Mann Henner Kruse ist im Auftrag von Jagdpächter Thomas Baumgartner (Sprockhövel) für das Jagdgebiet um Roda verantwortlich.

Auch Christiane Kruse hat in diesem Jahr schon ein Wildschwein aus diesem besonderem Wurf geschossen. An jenem Abend war Seip auf Feldjagd „Im Lappen“ in Roda. Die Wildschweine werden geschossen, weil sie Schaden auf den Feldern anrichten und dadurch die Ernte kaputt geht. Seip sah etwa acht Wildschweine, darunter auch das schwarz-weiße. „Ich hatte nur noch das Wildschwein im Kopf. Das sah man ja auch am besten“, sagt er. „Er kam nach Hause und hat Sturm geklingelt. Ich lag schon im Bett“, erzählt seine Frau Maria. „Ich habe mich gefreut wie ein Schneekönig“, sagt Karl Seip über den seltenen Jagderfolg. 15 Kilogramm wiegt das Tier. Karl Seip hat einen Erlaubnisschein, um auf seinen Flächen den Wildschaden zu minimieren. Seinen Jagdschein machte er 1979, vor 33 Jahren. „Ich war schon immer von der Jagd begeistert“, sagt der Rodaer. Besonders spannend sei die Jagd auf Wildschweine.

Sie seien plötzlich da. Es sei schwer einzuschätzen, wann und wo sie auftauchen. Außerdem müsse zunehmender Mond da sein, damit die Tiere gesehen werden.

Quelle: HNA

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