Abschied nach 43 Jahren

Röddenauer Erzieherin geht in den Ruhestand

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Bei der Verabschiedung im Röddenauer Kindergarten: Wolfgang Danzeglocke von der Stadt, Bürgermeister Rüdiger Heß, Kindergartenleiterin Gudrun Keim, Ingrid Quitzrau-Meyer und ihr Ehemann Dieter Meyer, Elternbeirätin Eva Sasse, die stellvertretende Kindergartenleiterin Sabrina Tripp und Frauenbeauftragte Evelin Jacobs (v.l.). Foto: Sara Schelberger

Frankenberg-Röddenau - Nach 43 Jahren als Erzieherin ist Ingrid Quitzrau-Meyer am Mittwoch im Röddenauer Kindergarten verabschiedet worden. Die Mädchen und Jungen hatten mit ihren Erzieherinnen ein besonderes Programm für sie vorbereitet.

„Du bist eine Kollegin, die trotz vieler Berufsjahre nicht stehen geblieben ist. Du hast dich immer weiter entwickelt“, sagte die Kindergartenleiterin Gudrun Keim über Ingrid Quitzrau-Meyer, die während der Verabschiedung auf einem kleinen „Thron“ Platz nehmen durfte. Ihr Stuhl war mit edlem, blauen Stoffen bezogen - darauf glänzten silberne Sterne. „Du hast uns auch viel gegeben und uns etwas dagelassen, was uns immer an dich erinnern wird“, fügte Keim hinzu. Quitzrau-Meyer hatte nämlich zu dem Lied „Wir Kindergartenkinder“ zwei Strophen hinzugedichtet. Diese sangen ihr die Kinder fröhlich vor.

Auch die Jungen und Mädchen hatten an etwas gearbeitet, das die 63-Jährige an sie denken lassen soll - einen bunten, selbstgewebten Teppich. Dieser stehe für die Begegnung mit vielen Menschen im Leben, erklärte Keim.

1989 zog Quitzrau-Meyer nach Frankenberg und wurde Erzieherin im Allendorfer Kindergarten. 1990 begann sie als Mutterschaftsvertretung im Röddenauer Kindergarten. Das Arbeitsverhältnis wurde dann bis zum 23. Februar 1997 verlängert. 1996 übernahm Ingrid Quitzrau-Meyer das Amt der stellvertretenden Leiterin.

von Sara Schelberger

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