Röddenauer Grundschule feiert  ihr 50-jähriges Bestehen

Vorfreude aufs Schuljubiläum: Die Röddenauer Grundschüler haben sich als 50 aufgestellt. Fotos: mjx

Röddenau. Am Freitag steht für die Grundschule in Röddenau ein ganz besonderer Tag im Kalender: Zusammen mit vielen Gästen wollen die 103 Grundschüler und die neun Lehrkräfte das 50-jährige Bestehen der Schule feiern.

Mit Festreden und einem bunten Programm soll auf die Zeit seit der Einweihung 1965 Rückschau gehalten werden.

Vor einem halben Jahrhundert wurde die Röddenauer Schule am 21. April 1965 eingeweiht – damals noch als Mittelpunktschule mit Grund- und Hauptschule mit Schülern aus Röddenau, Rodenbach, Haine und Birkenbringhausen. 249 Jungen und Mädchen gingen damals im Hainer Weg in Röddenau zur Schule, neun Lehrkräfte unterrichteten die Kinder.

Als 1967 in Deutschland das Farbfernsehen an den Start ging, wurde an der Röddenauer Schule eine neue Turnhalle eingeweiht.

Das aktuelle Lehrerkollegium der Grundschule Röddenau: (von links) Wiebke Hilgers, Sabine Christmann, Andrea Kraus, Katharina Brössel, Schulleiterin Heike Ernst, Anne Broschwitz, Sylvia Muth-Völlmecke, Stefanie Hoch und Doris Hartmann.

Die nächsten Jahre waren für die Röddenauer Schule nicht nur positiv: 1971 wurde Röddenau Stadtteil von Frankenberg – als Folge mussten die Schüler aus Rodenbach zur Schule nach Frankenberg gehen, die Schüler aus Haine zur Schule nach Allendorf. 1987 musste Röddenau sogar um seinen Standort als Schule bis zur 9. Klasse bangen, letztlich blieb es aber als Grund- und Hauptschule bestehen.

Aber es gab schon wieder ein neues Problem: Seit den 80ern wechselten immer mehr Schüler zu weiterführenden Schulen. Die Folge: Die Schule in Röddenau verlor an Schülerzahlen. (mjx)

Die Deutsche Wiedervereinigung half aber. Wie, lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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