Versammlung des DRK-Landesverbandes Hessen in Frankenberg

Rönsch bleibt Präsidentin des Rotkreuz

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Frankenberg - Einstimmig haben die 199 Delegierten aus den 39 hessischen DRK-Kreisverbänden am Samstag in der Ederberglandhalle ihre ehrenamtliche Führungsspitze bestätigt. Das Gremium wird angeführt von der 69-jährigen Hannelore Rönsch aus Wiesbaden, die seit zwölf Jahren Präsidentin ist.

In ihren Funktionen im geschäftsführenden Präsidium des Landesverbands bestätigt wurden außer Rönsch auch Vizepräsidentin Dr. Angelika Schade (KV Kassel-Wolfhagen), Vizepräsident Norbert Södler (KV Lauterbach), Landesschatzmeister Gerald Böcher (KV Alsfeld), Stellvertreter Hubert Müller (KV Gelnhausen) sowie Landesjustitiar Holger Adolph (KV Kassel-Wolfhagen). Erstmals gehört Dr. Klaus Heuvels (KV Frankfurt) als stellvertretender Landesjustiziar dem Präsidium an. Die Amtszeit dauert drei Jahre. In dieser Zeit will Präsidentin Rönsch vor allem für zwei Kernthemen eintreten: „Wir setzen uns für aktives Altern ein. Es soll Gesundheit erhalten bleiben – das kann die ältere Generation hervorragend mit unseren DRK-Bewegungsprogrammen.“ Zudem sei jeder verpflichtet, der viel von der Gesellschaft erhalten habe, etwas zurück zu geben und sich ehrenamtlich zu engagieren. Der DRK Landesverband sowie die 39 hessischen Kreisverbände bietet dazu viele Betätigungsfelder.“ Die interkulturelle Öffnung bildet den zweiten Schwerpunkt: „Wir sehen die Migranten zunehmend nicht nur als Kunden, sondern zwingend als Mithelfer. Wir als DRK halten uns durch unseren Grundsatz der Neutralität – politischer und religiöser Art – geradezu dafür geeignet, diese Menschen an das Ehrenamt heranzuführen.“

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