Rollender Supermarkt mit Minus – Geschäftsführer hofft auf finanzielle Hilfe der Kommunen

Kunden müssen vielleicht bald auf ihn verzichten: Der rollende Verkaufswagen steht vor dem Aus, weil die Umsätze laut Geschäftsführer Bernd Bamberger noch nicht hoch genug sind. Archivfoto: Wenzel

Frankenberger Land. Er müsse den bisherigen Umsatz verdoppeln, damit sich der rollende Verkaufswagen lohnt – das sagte Bernd Bamberger, Geschäftsführer der Firma Gutkauf Großhandelsgesellschaft gegenüber der HNA. Wie unsere Zeitung erfuhr, steht der Supermarkt auf vier Rädern, der momentan zweimal pro Woche die Orte Laisa, Berghofen, Braunshausen, Rengershausen, Wangershausen, Röddenau, Haine, Birkenbringhausen, Burgwald und Wiesenfeld ansteuert, vor dem Aus.

„Leider kaufen nicht so viele Kunden ein, wie erhofft“, sagte Bamberger. Zwar gebe es Dörfer wie Berghofen, Laisa oder Birkenbringhausen, wo es gut laufe. Im Gegensatz dazu stünden Orte wie Wiesenfeld, wo die Nachfrage katastrophal niedrig sei. Man habe darauf auch schon reagiert, und der Verkaufswagen fahre daher auch nur noch zweimal pro Woche. Anfangs sei man noch dreimal pro Woche auf Tour gewesen.

„Ich lege trotzdem noch viel Geld drauf, weil die Personalkosten deutlich über den Einnahmen stehen. Neben dem Fahrer ist auch noch ein weiterer Mitarbeiter damit beschäftigt, den Wagen vor jeder Fahrt zu bestücken“, sagte Bamberger. „Wenn sich das nicht ändert, werden wir den Verkaufswagen Mitte oder Ende Februar aufgeben.“

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Von Philipp Daum

Quelle: HNA

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