Haushalt für 2015

Rosenthal macht ein Plus von 1140 Euro

Rosenthal - Rosenthal baut im nächsten Jahr Schulden ab - und erwirtschaftet einen kleinen Überschuss. Der Haushaltsplan 2015, den Bürgermeister Hans Waßmuth Am Montagabend im Parlament vorstellte, sieht zudem Investitionen in Höhe von 284930 Euro vor.

Höhere Einnahmen aus Gebühren, aber auch höhere Personalkosten für die Kindergarten-Betreuung kennzeichnen den Haushaltsentwurf 2015. Bürgermeister Hans Waßmuth stellte den Stadtverordneten gestern Abend einen ausgeglichen Haushaltsplan für das neue Jahr vor. Durch Sparsamkeit schafft die Stadt es, den Kassenkredit zu senken und rund 180000 Euro Schulden abzubauen. Übrig bleibt sogar ein kleines Plus: 1140 Euro bleiben unter dem Strich stehen, wenn von den rund vier Millionen Euro Einnahmen alle Ausgaben abgezogen sind.

„Der Magistrat und die Verwaltung haben die gestellte Aufgabe erfüllt und wir legen, mit angepassten Hebesätze bei Grund- und Gewerbesteuer, sowie mit Mehreinnahmen bei der Hundesteuer, einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt vor“, verkündete Waßmuth gestern Abend.

Die Stadt schafft den ausgeglichenen Haushalt trotz Investitionen in Höhe von 284930 Euro. Der Magistrat sieht im Haushaltsentwurf den Kauf eines selbstfahrenden Rasenmähers für den Bauhof an. Kostenpunkt: 20000 Euro. Für eine Löschwasserzisterne im Gewerbegebiet „Rechts des Bendorfer Weges“ fallen 25000 Euro an. Eine Anlage zur Entsäuerung von Trinkwasser in Roda ist ebenfalls geplant. Sie schlägt laut dem Zahlenwerk von Kämmerer Heinz-Peter Schäfer mit rund 35000 Euro zu Buche. Auch die Kläranlage in Willershausen muss für 5000 Euro nachgerüstet werden – um Stickstoff abzubauen. „Den vorgegebenen Einleitungswert halten wir nicht ein und die Wasserbehörde des Landkreises wird nun massiv.“

Den größten Teil der Ausgaben macht der Endausbau der Rodaer Straßen Igelsweg, Christenbergweg und Grabenweg aus: Insgesamt 146700 Euro sollen anfallen. „Hierbei müssen die Anlieger die Hauptlast der Kosten tragen“, erklärte Waßmuth.

Die Renovierung im kleinen Saal der Sport- und Kulturhalle soll 35000 Euro kosten. Für 6500 Euro will die Stadt das Grundstück kaufen, auf dem jedes Jahr das Königschießen des Schützenvereins stattfindet. Der private Eigentümer hat es zum Kauf angeboten, die Stadt plant, das Grundstück dann an den Schützenverein zu verpachten.

Bürgermeister Hans Waßmuth erklärte gestern Abend dem Parlament, dass die Stadt Mehreinnahmen in Höhe von 196166 Euro erwartet. Darunter sind höhere Schlüsselzuweisungen (42000 Euro mehr) und die erhöhte Grundsteuer B (27600 Euro mehr). Allerdings steigen auch die Ausgaben um 212956 Euro. Laut Waßmuth liegt das vor allem an den erhöhten Personalkosten für die U3-Betreuung im Rosenthaler Kindergarten (98000 Euro mehr). „Die bisherigen Diskussionen zur Haushaltslage zeigen auf, dass die Gewerbesteuereinnahme sich vermindert. Heute muss ich sagen, dass die Einnahme sogar erheblich unter dem erwarteten Ansatz bleibt“, sagte der Bürgermeister.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der Dienstagsausgabe der Frankenberger Zeitung.

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