Rosenthal vertagt Entscheidung über Beteiligung an Stadtwerken Frankenberg

Rosenthal. Die Beteiligung der Stadt Rosenthal an den Stadtwerken Frankenberg stand am Montagabend zwar auf der Tagesordnung der Stadtverordneten-Sitzung, das Thema wurde aber in den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen.

Bürgermeister Hans Waßmuth sprach von einem „ganz wichtigen Thema für das Jahr 2012“, Dr. Wolfgang Lay (FDP) von einer „ganz entscheidenden Maßnahme für Rosenthal“.

Geplant ist, dass sich die Stadt mit 500 000 Euro an der Stadtwerke Frankenberg GmbH beteiligt. Zusätzlich wird das Rosenthaler Freibad in die Energie-Gesellschaft Frankenberg (EGF) eingebracht, zu der die Stadtwerke gehören. „Es sollte nicht vom Verkauf des Schwimmbades gesprochen werden. Der Betrieb wird wie bisher vom Förderverein gestaltet“, stellte der Bürgermeister klar. „Es ist das Rosenthaler Bad, und es bleibt das Rosenthaler Bad. Für die Bevölkerung ändert sich nichts“, sagte Waßmuth. Das Bad bleibe im Zugriff der Stadt.

Auf die Frage von Christian Nell (FDP), was der Förderverein dazu sage, antwortete Waßmuth, dass EGF-Geschäftsführer Karl-Heinz Schleiter an einer Sitzung des Fördervereins teilgenommen und das Thema erläutert habe. Hintergrund: Die Stadt Rosenthal macht derzeit jährlich rund 47 000 Euro Verlust mit ihrem Freibad. Bei einer wirtschaftlichen Beteiligung an den Stadtwerken Frankenberg könnte dieses Minus durch einen steuerlichen Querverbund steuermindernd verrechnet werden. Aber auch ohne einen Beschluss zum Freibad empfiehlt der Magistrat eine Beteiligung an den Stadtwerken als „gewinnbringende Zukunftsinvestition“. Die 500 000 Euro sollen per Kredit bezahlt werden. (jpa)

Quelle: HNA

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