Rosenthal

Rosenthaler Bürgermeister Hans Waßmuth mit 86 Prozent hoch zufrieden

- Rosenthal (-sg-).„Mit 86 Prozent hätte ich nicht gerechnet,“ sagte Bürgermeister Hans Waßmuth am Montag zur Direktwahl am Sonntag, bei der er sein Ergebnis des Jahres 2004 deutlich verbessert hatte.

Am gewaltigsten war der Sprung in Roda. Nur 51,8 Prozent hatte er 2004 erhalten, doch am Sonntag fuhr Waßmuth stolze 91 Prozent ein, das mit Abstand beste Ergebnis des Abends.

Die Rosenthaler gaben dem Sohn ihrer Stadt im Wahlbezirk der Sport- und Kulturhalle knapp 88 Prozent. Das liegt einen halben Punkt über dem Ergebnis von 2004, auch wegen der höheren Wahlbeteiligung bekam er 37 Ja-Stimmen mehr.

Nur 1,7 Prozent weniger als 2004 erreichte er im Bezirk der Nicolaus-Hilgermann-Schule, in der diesmal auch die Willershäuser abgestimmt haben. Aber auch da gilt: Unterm Strich verbuchte er 24 Stimmen mehr als vor fünf Jahren.

Im Applaus nahm Waßmuth seine Frau in den Arm und küsste sie. „Ich sage Danke schön, das ist ein tolles Ergebnis“, verkündete er strahlend. Die 91 Prozent in Roda seien „Spitze, das hatte ich mir erhofft“, aber auch über die insgesamt 86 Prozent „kann ich mich nur freuen“. Er dankte für die „tolle Zusammenarbeit mit den Mandatsträgern und bot allen seine „Zusammenarbeit für die nächsten sechs Jahre“ an. „Arbeitslos werden wir nicht“, es gebe noch viel zu tun vom Straßenbau bis zur Seniorenbetreuung.

In seiner Funktion als Wahlleiter gratulierte Büroleiter Heinz-Peter Schäfer seinem Chef und wünschte „alles Gute“, er hoffte auf eine weiter gute Zusammenarbeit.

Er freue sich über das starke Ergebnis, betonte der Kreisbeigeordnete Otto Wilke. Die Bürgermeister seien die Partner des Kreises, da sei es gut zu wissen, dass in Rosenthal Kontinuität herrsche und die Bürger hinter ihrem Bürgermeister stünden. Das Ergebnis sei „die Anerkennung dafür, was du in sechs Jahren geleistet hast“. Er wünschte auch für die nächste Amtszeit viel Erfolg und „Glück auf“.

Der Rosenthaler Parlamentschef und Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes, Erich Kirchhainer, überreichte einen Strauß rotweiße Rosen. „Danke, dass du als unser Kandidat angetreten bist“, sagte er. Waßmuth habe bestätigt bekommen, dass er schon als Erster Stadtrat und 2004 als Bürgermeister „die richtige Wahl“ gewesen sei.

Die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg gratulierte auch für den CDU-Kreisverband und bezog Lydia Waßmuth mit ein: „Das ist Teamarbeit, was ihr hier macht.“ Sie habe mit einem hohen Wahlergebnis gerechnet, sagte Ravensburg. Waßmuth habe „viele Dinge angepackt“, und auch, wenn nicht immer alle einer Meinung gewesen seien: „Das hast du gut gemacht, du hast deine Gemeinde hinter dir.“ Mit dem Ergebnis könne er „die nächsten sechs Jahre für Rosenthal arbeiten – und wir werden noch die eine oder andere Rose blühen sehen“.

Das Ergebnis war bei einem Kandidaten nicht anders zu erwarten“, kommentierte der Fraktionsvorsitzende der Bürgerliste Roda, Werner Junghenn. Die bisherige Zusammenarbeit mit Waßmuth sei gut gewesen, betonte er – aber es gebe nichts, das sich nicht noch verbessern ließe.

Von einem „sehr zufriedenstellenden Ergebnis“ sprach der CDU-Fraktionschef Dirk Golde. Er hoffe, dass Waßmuth daraus „neuen Schwung und sehr viel Kraft“ ziehe, um die nächsten Aufgaben anzugehen. In Roda sei in den vorigen Jahren viel getan worden, jetzt müsse sich der Bürgermeister „auf die Interessen der Kernstadt konzentrieren“, forderte Golde. Dabei erhoffe er sich auch die Unterstützung der Bürgerliste Roda im Parlament.

Eine fröhliche Wahlparty folgte.Lydia Waßmuth hatte den Saal herbstlich dekoriert, ihre Kinder und Austauschschüler Tyler Hall servierten Getränke. Außerdem hatte die Familie selbst gebackenes Brot vorbereitet.Als Überraschung traten noch die „Rose Valley Singers“ auf, bei denen Hans und Lydia Waßmuth mitsingen.

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