Rosenthaler Eichen am wertvollsten

Rosenthal. Bei der Nordhessischen Laubholzsubmission, dem Verkauf nach schriftlichem Höchstgebot, im Forstamt Jesberg haben zwei Eichenstämme aus dem Rosenthaler Stadtwald die höchsten Preise erzielt.

Der teuerste Stamm mit 6,2 Metern Länge und einem Mittendurchmesser von 72 Zentimetern wurde mit 1169 Euro pro laufendem Meter bewertet; ein weiteres Erdstammstück mit 6,2 Metern Länge und 75 Zentimetern Durchmesser wechselte für 1029 Euro pro laufendem Meter den Besitzer. Das sei mehr als das Doppelte das üblicherweise für gutes Eichenholz, zum Beispiel für die Herstellung von Weinfässern, gezahlt wird, sagt Revierförster Axel Viering.

Solche Erlöse aus dem Stadtwald seien zuletzt vor über 20 Jahren erzielt worden. Zum Bedauern der Verantwortlichen in Rosenthal seien solche „Sahnestückchen“ im Stadtwald Rosenthal nicht unbegrenzt verfügbar.

Eichen dieser Güte, die zwischen 150 und 200 Jahre alt sind, müssen schnurgerade, astrein und frei von Fehlern, Faulstellen oder Holzschädlingen sein. Der Käufer wird die Stämme laut Vierung für Furniere verwenden, die zur Veredelung der Oberflächen von Möbeln oder im anspruchsvollen Innenausbau eingesetzt werden. (nh/mab)

Quelle: HNA

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